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Einstweilige Verfügung gegen TelDaFax beantragt

Mainz (Allgemeine-Zeitung) – Wie die Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 14. Januar berichtet, haben die Bad Kreuznacher Stadtwerke eine einstweilige Verfügung gegen den Troisdorfer Energie-Discounter TelDaFax Energy beantragt.

Haustürgeschäfte laufen im Energiebereich selten seriös ab

Tarnen, täuschen, tricksen

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Kreuznach Dietmar Canis erklärte, das im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Haustürwerber im Auftrag von TelDaFax unterwegs seien. Das alleine ist rechtlich nicht zu beanstanden. Allerdings benutzen diese im Fachjargon „Doorknocker“ und im Volksmund „Drückerkolonne“ genannten Vertriebsmitarbeiter offensichtlich eine ebenso bewährte wie unerlaubte Vertriebsmasche: Sie geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und bieten den Kunden neue, vermeintlich günstigere Energieverträge an. Ist der Kunde dann tatsächlich zur Unterschrift bereit, realisiert die meisten auch dann noch nicht, dass sie gerade einen rechtswirksamen Auftrag, in diesem Fall bei TelDaFax abgeschlossen haben. Erst wenn dann die Auftragsbestätigung des neuen Strom- oder Gasanbieters in der Post liegt, dämmert es den unfreiwilligen Neukunden, was gerade passiert ist.

TIPP: Unbedingt das 14-tägige Rücktrittsrecht ausüben (Einschreiben)! Wer diese Frist verstreichen lässt, befindet sich in einem rechtswirksamen Liefervertrag. Dass dieser Vertrag unrechtmäßig zustande kam, ändert daran zunächst nichts.

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