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Vattenfall gewinnt „Anti-Preis“

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Climate Greenwash Award

Der Konzern wurde für seine meisterhafte Fähigkeit nominiert, sich als fortschrittlicher Klimaschützer darzustellen. Gleichzeitig sorge das Unternehmen durch gezielten Lobbyismus mit Kohle- und Atomkraft sowie „Pseudolösungen“ wie Biomasse und der CCS-Technologie zur Abscheidung und unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid für den Status Quo.

„Wir gratulieren Vattenfall zu einem empörenden Gebrauch des Grünfärberei um ihr dreckiges Geschäftsmodell vorwärts zu bringen“, sagt der Koordinator des Preises Kenneth Haar. Kohle sei die klimaschädlichste aller Energiequellen: Trotzdem setzt der Staatskonzern auf neue Kohlekraftwerke.

Auch die Dänische Regierung trage ihren Teil zu Vattenfalls virtuosem grünen Dreh bei: Sie habe nicht nur die Förderung der Windenergie zurückgeschraubt und damit die Kyoto-Ziele unerreichbar gemacht, sondern mache auch den „World Business Summit on Climate Change“ möglich, ein zweifelhaftes und von Vattenfall mitinitiiertes Lobbytreffen der großen Verschmutzer, das vom 24. bis 26. Mai in Kopenhagen stattfindet.

Nominiert waren neben Vattenfall auch Shell, Dong Energy, ArcelorMittal, BP und Repsol. Der Negativpreis wird von Corporate Europa Observatory, Attac Dänemark, The Climate Movement, ClimaX und Friends of the Earth Dänemark verliehen.

Quelle: wir-klimaretter.de

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