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Zeeland reagiert auf Offshore-Windpark-Boom

Extra um die Errichtung der riesigen Offshore-Windparks in der Nordsee zu unterstützen ist im holländischen Hafenort Vlissingen (Zeeland) ein neues Tiefsee-Terminal eingeweiht worden.

Neues Terminal (rot eingezeichnet) für Offshore-Windkraftanlagen - Bild: BOW

Das neue „Breakbulk and Offshore Wind (BOW) Terminal“ befindet sich im Hafengebiet Westhofhaven. Die lokale Hafenbehörde „Zeeland Seaports“ preist den Tiefseehafen als eine ideale Ausgangsbasis insbesondere für vorbereitende Arbeiten an den auf hoher See zu installierenden riesigen Windkraftanlagen an. Zur Info: alleine das Maschinenhaus einer 6-MW-Anlage ist so groß wie ein Einfamilienhaus. Entsprechend sollten die Arbeiten bei Wind und Wellengang auf das Notwendigste reduziert werden.

Verstärkte Kaimauern und Platz ohne Ende

Für das neue Terminal wurde der Kai auf einer Länge von 340 Metern auf dauerhafte Schwerstbeanspruchung hin verstärkt. Für Lagerung und Umschlag der Materialien stehen 20 Hektar Platz und eine offene Verbindung zum Meer zur Verfügung.
„Angesichts der wachsenden Offshore-Windpark-Marktest erwarten wir einen guten Markt für unser Offshore-Terminal. Natürlich besonders hinsichtlich der sehr günstigen nautischen Lage, unserer hervorragenden Ausstattung und weiteren Expansionsmöglichkeiten“, sagte Robert van der Loos , Geschäftsführer von Bow Terminal und Mitglied der European Wind Energy Association.

Drittgrößte Hafenstadt

Zeeland Seaports ist mit einem Durchsatz von mehr als 30 Millionen Tonnen die drittgrößte Hafenstadt in den Niederlanden.

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