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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; RWE Innogy</title>
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		<title>RWE Innogy baut gigantische Holzpelletanlage in den USA</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Georgia]]></category>
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		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[RWE Innogy kündigte gestern den Bau der weltweit größten Produktionsanlage zur Herstellung von Pellets im Süden des US-Bundesstaates Georgia an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_618" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_4083247_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-618 " title="Woodpellets for bioenergy and heating" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_4083247_XS-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Holzpellets - Bild: Fotolia</p></div>
<p>Essen (RWE Innogy/Strom-Prinz.de) &#8211;  RWE Innogy kündigte gestern den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von Pellets im Süden des US-Bundesstaates Georgia an. Mit ihrer jährlichen Erzeugungskapazität von 750.000 Tonnen sprengt die Anlage alle Dimensionen bisheriger Pellet-Anlagen und wird das mit Abstand größte Pelletwerk der Welt.<br />
Zum Vergleich: die rund 70 Pellets-produzierenden Unternehmen in Deutschland hatten 2009 eine Produktionskapazität von insgesamt rund 2,5 Mio. Tonnen. Sobald das Werk in Georgia seine Kapazitäten voll ausschöpft, könnte man mit den produzierten Pellets mehr als die Hälfte des deutschen Pellets-Verbrauchs von 1,6 Mio. Tonnen in 2009 decken. Die jedoch werden heute im Wesentlichen in Privathaushalten verfeuert. RWE Innogy will die Pellets in den RWE-Heizkraftwerken einsetzen.<br />
Dr. Leonhard Birnbaum, Mitglied des Vorstandes der RWE AG: „Mit dieser Investition geht RWE einen strategisch wichtigen Schritt zur Sicherung der Rohstoffbasis für den stetig wachsenden Biomasse-Markt in Europa. Denn ohne Biomasse werden wir die CO2-Minderungsziele in Deutschland und Europa nicht erreichen können. Der europäische Holzmarkt allein wird den Bedarf in diesem stark wachsenden Segment jedoch nicht decken können.“</p>
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<h3>Frischholz zu Pellets</h3>
<p>Anders als in Deutschland, wo die Haupt-Rohstoffgrundlage für die Pellet-Produktion mit einem Anteil von rd. 70 Prozent Sägeresthölzer wie z.B. Hobelspäne oder Sägemehl verwendet werden, soll das US-amerikanische Pellet-Werk mit Frischholz beliefert werden. Für die Erzeugung von 750.000 Tonnen Pellets würden jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Frischholz benötigt. Da sich im waldreichen Georgia in den vergangenen Jahren zahlreiche Papier- und Zellstoffunternehmen zurückgezogen und die Holznachfrage reduziert haben, liegt der Holzzuwachs in Georgia weit über dem Verbrauch. Rund zwei Drittel der Fläche von Georgia ist bewaldet überwiegend mit kommerziell genutzten Holzplantagen. Großer Holzüberschuss und sinkende Nachfrage sorgen für wettbewerbsfähige Preise. Aus Sicht von RWE Innogy verfügt Georgia über das beste Preis-/Leistungsverhältnis aller verfügbaren Rohstoffregionen.</p>
<h3>In USA produziert, in Europa verfeuert</h3>
<p>Die Pellets sollen zunächst in den bestehenden Kraftwerken der Amercentrale in den Niederlanden verfeuert werden. Bereits heute wird doch Steinkohle und Biomasse im Verhältnis 70:30 verfeuert. Das beträchtliche Biomasse-Volumen aus Georgia soll dazu beitragen, dieses sogenannte Cofiring mittelfristig auf bis zu 50 Prozent auszuweiten. Die CO2-Vermeidung wird dementsprechend in gleicher Höhe liegen. Die beiden Kraftwerksblöcke gehören zu dem Ende September letzten Jahres von der RWE AG übernommenen niederländischen Versorger Essent N.V. Insgesamt beträgt die Kapazität der beiden Blockheizkraftwerke 1.245 MW an elektrischer, sowie 600 MW an thermischer Leistung. Sie decken den <a title="Stromverbrauch Haushalt" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/" target="_blank">Stromverbrauch</a> von umgerechnet drei Millionen Haushalten. Der Einsatz der Biomasse-Pellets soll in den kommenden Jahren sowohl auf weitere reine Biomasseanlagen als auch auf konventionelle Kraftwerksstandorte in den Niederlanden (z. B. das im Bau befindliche Kraftwerk Eemshaven), Deutschland, Italien und Großbritannien ausgeweitet werden.</p>
<h3>Transport quer über den Atlantik</h3>
<p>Die Pellets werden per Bahn zum Hafen von Savannah (Georgia) transportiert und von dort aus nach Europa verschifft. Dazu wird ein langfristiger Transportvertrag mit einer der weltweit größten Reedereien im Trockengutsegment, Dampskibselskabet NORDEN A/S, Dänemark, geschlossen.</p>
<div id="attachment_613" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Versorgungskette.jpg"><img class="size-full wp-image-613" title="Versorgungskette" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Versorgungskette-e1264082075899.jpg" alt="" width="600" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Von Georgia in die Kraftwerke Europas - Bild: RWE Innogy</p></div>
<p>Der Transportweg von rund 10.000 km von Savannah bis z.B. Rotterdam scheint auf den ersten Blick in höchstem Maße unökologisch. Verglichen mit den aktuellen Transportwegen unserer Energierohstoffe sind solche Strecken allerdings nicht ungewöhnlich. Standard-Pellets besitzen einen Heizwert von ca. 4,9 kWh/kg. Zwei Kilogramm Pellets ersetzen in etwa einen Liter Heizöl. Allerdings besitzen Pellets in etwa das dreifache Volumen.</p>
<h3>120 Mio. € Invest</h3>
<p>Die Inbetriebnahme des Pellet-Werkes ist für 2011 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei rund 120 Millionen Euro. Der erste Spatenstich ist für den April 2010 geplant, bereits nur rund 14 Monate später sollen alle Anlagen in Betrieb sein. Die vollständige Leistung ist für Juni 2012 vorgesehen. Dr. Hans Bünting, Mitglied der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH erklärte: „Durch diese neue Anlage sichert sich RWE die Lieferung von Biomasse zu stabilen und wettbewerbsfähigen Preisen. Denn Holz ist aufgrund der Überschusssituation in den USA wesentlich günstiger als in Europa mit seinen begrenzten Waldflächen. Zudem handelt es sich mit Georgia um eine Region, in der die Flächen nachhaltig bewirtschaftet werden und die daher unseren strengen Kriterien zur Erzeugung von Biomasse voll gerecht wird.“ Die 750.000 Tonnen Jahresproduktion entsprechen einer thermischen Energie von rund 3,7 Terawattstunden.</p>
<h3>Heute Pellets – Morgen Bio-Kohle</h3>
<p>Gegenüber Hackschnitzeln zeichnen sie sich durch eine verbesserte Handhabung und Verbrennung aus. Die Energiedichte gegenüber Holzschnitzeln ist vierfach höher.</p>
<div id="attachment_616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Bio-Kohle.jpg"><img class="size-full wp-image-616" title="Bio-Kohle" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Bio-Kohle-e1264082420536.jpg" alt="" width="600" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Von Holz-Pellets zu Bio-Kohle - Bild: RWE Innogy</p></div>
<p>In den nächsten Jahren will RWE Innogy auf getrocknete Pellets umsteigen. Die Eigenschaften dieser farblich dunkleren Pellets sind noch homogener, sie eignen sich sogar zur Vergasung. Langfristig geht die Reise hin zu sogenannter Bio-Kohle. Die kleinen, fast schwarzen Pellets sind ideal zur Vergasung geeignet und besitzen im Vergleich zu Holzschnitzeln eine mehr als 16-fache Energiedichte.</p>
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		<title>RWE-Innogy Chef Vahrenholt findet deutliche Worte zur Klimadebatte</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446</link>
		<comments>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbarer Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Vahrenholt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimadebatte]]></category>
		<category><![CDATA[REpower Systems]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Spiegel-Online hat Prof. Vahrenholdt, Vorstandsvorsitzender der grünen RWE-Tochter Innogy, in seinem Essay zur Klimadebatte wieder einmal sehr deutliche Worte gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_451" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-451 " title="Vahrenholt" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Vahrenholt-300x194.png" alt="Prof. Fritz Fahrenholdt - Bildquelle: RWE" width="300" height="194" /><p class="wp-caption-text">Prof. Fritz Vahrenholt - Bildquelle: RWE</p></div>
<p>Der promovierte Chemiker Fritz Vahrenholt war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg danach Chef der Deutschen Shell AG und von 2001 bis 2007 Vorsitzender des Windkraftanlagen-Herstellers REpower Systems AG. Seit Februar 2008 ist er Vorstandsvorsitzender des RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy.  Vahrenholt ist seit 1999 Professor der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie. Ein durchaus kluger Kopf also, der bereits des öfteren durch seine ebenso sachliche wie mutige Analyse bei politisch heiss diskutierten Projekten (dersertec) auffiel. Spiegel Online hat jetzt ein <a title="Essay zur Klimadebatte" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,666595,00.html">Essay zur Klimadebatte</a> veröffentlicht, in dem Vahrenholt in gewohnter Manier sehr klare Worte findet. Auch wenn Strom-Prinz.de nicht alle seine Aussagen unterstützt, haben wir nachfolgend die wichtigsten Passagen zitiert.</p>
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<h3>Deutschland als Technologieführer</h3>
<p>Selbst wenn es in Deutschland immer schwieriger wird, neue Windkraftanlagen genehmigen zu lassen, wir bei der Offshore-Windenergie zu den europäischen Schlusslichtern gehören und auch die Photovoltaik in unseren Breitengraden nur dürftige Ergebnisse liefert, ist Deutschland dennoch einer der Haupt-Profiteure der Erneuerbaren Energien. Das sieht auch Vahrenholt so: <em>&#8220;Der entscheidende Beitrag, den Deutschland zur Lösung des Klimaproblems zu leisten vermag, besteht ohnehin darin, Innovationen voranzutreiben. Unser Land ist schon heute führend darin, verbrauchsarme Maschinen und Produkte zu entwickeln, Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid, hocheffiziente Windkraftanlagen sowie immer bessere Speichertechniken. Abgesehen von dänischen Firmen sind deutsche Unternehmen beispielsweise derzeit die einzigen, die Anlagen für große Offshore-Windparks bauen können. Kein Amerikaner, kein Chinese, kein Engländer ist heute dazu in der Lage.&#8221;</em></p>
<h3>Windenergie bald mit Netzparität</h3>
<p>Kritiker der Erneuerbaren Energien vergleichen gerne die heutigen Kosten von <a href="http://www.strom-prinz.de/Oekostrom/">Ökostrom</a> mit den reinen Produktionskosten von Strom, der mit fossilen Energien oder Kernkraft erzeugt wird. Vahrenholt setzt diesen Vergleich in die richtigen zeitlichen Relationen: <em>&#8220;Der Wechsel zu einer neuen Energietechnologie benötigt etwa 30 Jahre. Das galt für die Kernenergie, das gilt auch für die alternativen Energieträger. Die Windenergie etwa hat nach 15 Jahren einen Reifegrad erreicht, der uns erwarten lässt, dass sie in den nächsten Jahren auch ohne Subventionen im direkten Wettbewerb mit Kohle, Gas und Atomkraft bestehen kann. Werden von den Ingenieuren neue Speichermethoden entwickelt, um die wetterbedingten Schwankungen auszugleichen, dann kann allein die Windenergie dafür sorgen, dass wir unsere nationalen Klimaschutzziele erreichen.&#8221;</em></p>
<h3>Politischer Steuerungsmechanismus greift</h3>
<p>Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG), soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen vorantreiben, die aus sich regenerativen Quellen gespeist werden. Es dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie z.B. Erdöl, Erdgas oder Kohle und auch von Energieimporten aus dem Raum außerhalb der EU verringert werden soll. Gegenwärtig wurde das deutsche EEG von 47 Staaten der Erde in seinen Grundzügen übernommen. Über diesen deutschen Gesetzesexport ist auch Vahrenholt stolz: <em>&#8220;Doch wie kommen Zukunftstechnologien wie Offshore-Windparks, Elektroautos oder gar Fusionsreaktoren auf den Markt? Der Emissionshandel allein reicht nicht aus. Zum Anschub der Zukunftstechnologien brauchen wir Förderinstrumente, wie wir sie in Deutschland mit dem Energie-Einspeisungsgesetz (EEG) erfunden haben. Der Stromkunde bezahlt solidarisch dafür, dass neue Technologien im Bereich erneuerbarer Energien eingesetzt werden. Es ist ein Erfolgsmodell, welches Deutschland zu einem der wichtigsten Windkraftmärkte weltweit gemacht hat. Mit unserer installierten Leistung sind wir in Europa Spitze. Ohne das EEG gäbe es heute keine Multimegawattmaschinen für die Offshore-Windenergie aus Deutschland.&#8221;</em></p>
<h3>Photovoltaik-Förderung ökologisch und ökonomisch falsch</h3>
<p>Nicht zum ersten Mal nutzt Vahrenholt die Gelegenheit, gegen die aus seiner Sicht übertriebene Förderung des Photovoltaik-Stroms zu wettern: <em>&#8220;Aber auch das EEG setzt falsche Anreize, die uns alle sehr viel Geld kosten. Für die Förderung von Photovoltaik etwa bezahlt der deutsche Stromkunde zwei Milliarden Euro im Jahr &#8211; und das 20 Jahre lang. 40 Milliarden Euro werden so für Solarzellen auf Siliziumbasis verschwendet, die niemals in Deutschland wettbewerbsfähigen Strom produzieren werden. Auf diese Weise werden für die kommenden Jahrzehnte mit finanziellem Aufwand Strukturen etabliert, die uns beim Klimaschutz nicht voranbringen. Dieses Geld könnte wesentlich besser angelegt und ein Zigfaches an CO2-Einsparung geleistet werden.&#8221;</em></p>
<h3>Desertec vs. heimische Solarenergie</h3>
<p><em>&#8220;Wäre es nicht besser, dort in Photovoltaik oder solarthermische Kraftwerke zu investieren, wo die Sonne dreimal so häufig scheint und die Kosten für die Erzeugung somit nur ein Drittel betragen? Europäische Stromkunden wären sicher eher bereit, eine Anschubfinanzierung für das ambitionierte Desertec-Projekt zu leisten, das Sonnenstrom in Nordafrika erzeugen soll. Viel sinnvoller wäre es zudem, endlich Speichermöglichkeiten zu schaffen für den witterungsabhängigen Windstrom. Eine Möglichkeit bestünde darin, so schnell wie möglich eine große Flotte von Elektroautos auf die Straße zu bringen. Nachts könnten sie den Windstrom zu günstigen Preisen aufnehmen und speichern.&#8221;</em></p>
<h3>Der Konzernmutter ein wenig nach dem Mund geredet</h3>
<p>Etwas unwohl fühlt man sich als Leser, wenn der Vorstandsvorsitzende einer RWE-Tochter über die Rolle der Kernenergie referiert. Wo hört die sachliche Diskussion auf und wo fängt das Eigeninteresse an?! Den Bogen, den Vahrenholt zwischen Windkraft und Kernenergie spannt, kann man getrost als gewagt bezeichnen: <em>&#8220;Darüber hinaus war es klug von der Bundesregierung, die Kernenergie als Lastesel für die neuen Technologien zu entdecken. Eine Laufzeitverlängerung der von vielen so verhassten Atomkraftwerke setzt dafür Milliarden frei. Zudem sind Reaktoren wesentlich flexibler hoch und herunter zu fahren als die meisten anderen Kraftwerkstypen. Damit sind sie die ideale Ergänzung für die stark witterungsabhängigen Windkraftanlagen. Wer Kernkraftwerke abschaltet, gefährdet den Ausbau der Windenergie.&#8221;</em></p>
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		<item>
		<title>Neues 24 MW-Wasserkraftwerk am Hochrhein in Betrieb genommen</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/neues-24-mw-wasserkraftwerk-am-hochrhein-in-betrieb-genommen/407</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Laufwasserkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[RADAG]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrturbine]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrwasserkraftwerk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=407</guid>
		<description><![CDATA[Nach dreijähriger Bauzeit und Kosten von 70 Mio. € hat die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) ein neues Laufwasserkraftwerk am Hochrhein in Betrieb genommen. Es liefert ab sofort genung Strom für 50.000 Haushalte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_412" class="wp-caption aligncenter" style="width: 598px"><img class="size-full wp-image-412" title="Wehrkraftwerk Oberrhein" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Wehrkraftwerk-Oberrhein.jpg" alt="Wehrkraftwerk Oberrhein - Bildquelle: RADAG" width="588" height="287" /><p class="wp-caption-text">Wehrkraftwerk Oberrhein - Bildquelle: RADAG</p></div>
<p>Nach knapp dreijähriger Bauzeit hat die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) am 4. Dezember 2009 ein neues Laufwasserkraftwerk am Hochrhein in Betrieb genommen. Größter Anteilseigner der RADAG ist mit 52% die RWE Innogy GmbH. Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung von RWE Innogy, erklärt: „Es ist selten genug, dass in Deutschland noch Wasserkraftwerke gebaut werden können. Deshalb ist das heute ein großer Tag, und ich bin stolz, dass wir weitere 24 Megawatt in diesem Bereich erschließen konnten.“</p>
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<h3>Gewaltige Rohrturbine</h3>
<p>Im Alleinbetrieb erzeugt das Laufwasserkraftwerk rund 180 Mio. Kilowattstunden (kWh) jährlich. Das ist genug, um den <a title="durchschnittlicher Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/">durchschnittlichen Stromverbrauch</a> von mehr als 50.000 Haushalten zu decken. Mit einer mittleren Leistung von 24 Megawatt (MW) liegt das Wasserkraftwerk auf Augenhöhe mit einem ausgewachsenen Offshore-Windpark. Die mittlere Fallhöhe des Wassers beträgt 8,75 Meter. Eine gewaltige Rohrturbine mit einem 4-flügeligen Laufrad von 6,10 m Durchmesser wandelt 300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in CO2-freien <a title="Ökostromanbieter" href="http://www.strom-prinz.de/Oekostromanbieter/">Ökostrom</a> um.</p>
<div id="attachment_409" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-409" title="Maschinenhaus" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/ad82c5c3971.jpg" alt="Maschinenhaus Wehrwasserkraftwerk - Bildquelle: RADAG" width="600" height="262" /><p class="wp-caption-text">Maschinenhaus Wehrwasserkraftwerk - Bildquelle: RADAG</p></div>
<p>Das Maschinenhaus schließt direkt an das bestehende Stauwehr an. Es ist 77 Meter lang, 22 Meter breit und 30 Meter tief. Im Maschinenhause lagert die horizontal angeordnete Welle der Rohrturbine. Die Maschine besteht aus dem Laufrad, einem Leitapparat und dem Generator. Ihre mittlere Leistung liegt bei 24 Megawatt. Die 16 Schaufeln des Leitapparates können in Verbindung mit der Laufradstellung so eingestellt werden, dass die Maschine je nach Wasserführung den besten Wirkungsgrad erreicht. Dieser liegt bei weit über 90 Prozent. Die Energieableitung erfolgt über Kabel in die bestehende Schaltanlage am alten Maschinenhaus in Albbruck.</p>
<p>Zusammen mit dem bestehenden Kanalkraftwerk liegt die Gesamterzeugung der RADAG künftig bei 650 Millionen Kilowattstunden. Damit können rund 180.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.</p>
<h3>Ökologisch verträglich</h3>
<p>Über 4 Mio. € der insgesamt 70 Mio. € teuren Baumaßnahme hat die RADAG in ökologische Aufwertungsmaßnahmen investiert. Durch das Wehrkraftwerk gelangen jetzt bis zu 300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den Altrheinarm. Diese erhöhte Wasserabgabe wertet die ökologische Qualität des Gewässers erheblich auf. Kernstück der ökologischen Aufwertungsmaßnahmen ist ein naturnahes Umgehungsgewässer, das sogar Lachsen den Aufstieg vorbei am Kraftwerk ermöglicht.</p>
<div id="attachment_410" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-410" title="Wehrkraftwerk" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Wehrkraftwerk.jpg" alt="Wehrkraftwerk Umgehungsgewässer - Bildquelle: RADAG" width="600" height="184" /><p class="wp-caption-text">Wehrkraftwerk Umgehungsgewässer - Bildquelle: RADAG</p></div>
<p>Auf 800 Metern schlängelt es sich entlang des Kraftwerks. Seine Gestaltung aus Kiesinseln und Stromschnellen sowie der abwechslungsreiche Uferbereich schaffen neue Lebensräume für die aquatische Fauna. Ringelnattern, Fledermäuse und Nachtigallen sollen sich hier in Zukunft heimisch fühlen. Ziel der umfangreichen Maßnahmen ist insbesondere die Wiederansiedlung des Lachses am Hochrhein und die Entwicklung idealer Lebensräume für den Leitfisch Äsche.</p>
<p>Quelle: RWE Innogy, RADAG</p>
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		</item>
		<item>
		<title>18 Mio.€ frisches Kapital für Hersteller organischer Solarzellen</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/18-mio-e-frisches-kapital-fur-hersteller-organischer-solarzellen/379</link>
		<comments>http://blog.strom-prinz.de/18-mio-e-frisches-kapital-fur-hersteller-organischer-solarzellen/379#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Heliatek GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[organische Solarzellen]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>
		<category><![CDATA[Wellington Partners]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Osten geht die Sonne auf! Die Heliatek GmbH erhält frisches Kapital für die Produktion organischer Solarzellen, die viel leicher, viel billiger und viel flexibler sind, als heutige Solarmodule.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_380" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-large wp-image-380" title="heliatek Solarzelle" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/heliatek-solar-cell-1024x682.jpg" alt="Organische Solarzelle - Bildquelle: Heliatek GmbH" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Organische Solarzelle - Bildquelle: Heliatek GmbH</p></div>
<p>Im Osten geht die Sonne auf! Die neuen Bundesländer sind das Herz der deutschen Solarproduktion und auch im internationalen Vergleich das &#8216;Solarvalley&#8217;. Ein neues Beispiel für das rasante Wachstum der Solarstromindustrie in Ostdeutschland ist die Heliatek GmbH aus Dresden. Auf dem Weg zu <a title="Ökostromanbieter" href="http://www.strom-prinz.de/Oekostromanbieter/">billigem Ökostrom</a> erhält das junge Unternehmen in einer zweiten Finanzierungsrunde unter Führung der Venture Capital-Firma Wellington Partners jetzt frisches Kapital in Höhe von 18 Millionen Euro.</p>
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<h3>Organische Solarzellen</h3>
<p>Die 2006 als Spin-off der Universitäten Dresden und Ulm gegründete Heliatek GmbH entwickelt organische Solarzellen aus so genannten „kleinen Molekülen“. Das sind organische Farbstoffe, die chemisch aus Kohlenwasserstoffen synthetisiert werden. Im August 2009 zertifizierte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eine solche Solarzelle von Heliatek mit einem Wirkungsgrad von 6,1%. Heliatek verfolgt allerdings das ehrgeizige Ziel, den Wirkungsgrad sogar mittelfristig auf 9-10% zu steigern. Die bereits jetzt erzielten rapiden Fortschritte bei Effizienz und die hervorragende Laufzeitstabilität beruhen vorwiegend auf neu entwickelten organischen Molekülen aus den Laboren von Heliatek und BASF. Der besondere Vorteil dieser neuen Technologie sind die äußerst geringen Produktionskosten, kurze Energie-Rücklaufzeit und unbegrenzt verfügbare Rohstoffe. &#8220;Die bahnbrechenden Technologien der dritten Generation, die die Photovoltaik weit über Netzparität hinausbringen werden, sind unserer Ansicht nach die Erfolgsgeschichten der Zukunft. Wir glauben, dass Heliatek perfekt positioniert ist, diese Chance zu nutzen&#8221;, so Bart Markus, General Partner von Wellington Partners.</p>
<h3>Stromproduzierende Markisen</h3>
<p>Das Markpotenzial für die organischen Solarzellen ist riesig: Von mobilen Anwendungen wie beispielsweise der Energieversorgung von mobilen Geräten wie Laptop-Computern oder Organizern über den Outdoorbereich (Solarfolien auf Zelten) bis hin in den Automobilbereich zur Stromversorgung von Radio, Aircondition etc. Langfristig gesehen sollen die organischen Solarzellen auch in den häuslichen Bereich Einzug halten. Hier wären einrollbare Solarfolien auf Markisen denkbar oder transparente Folien auf Fensterscheiben.</p>
<h3>Nur 500g pro Quadratmeter</h3>
<p>Heliatek wird die neuen Mittel primär für den Aufbau einer ersten Produktionsanlage in Dresden nutzen. Das Unternehmen setzt bei diesem Schritt zur Massenfertigung seine proprietäre Tandemtechnologie ein, um äußerst effizient flexible und sehr leichte PV-Module auf Folie herzustellen. Die benötigten Schichtdicken liegen im Bereich von 200 Nanometern und für einen Quadratmeter Solarzellenfläche wird nur knapp ein Gramm organisches Halbleitermaterial benötigt. Das Gewicht der Solarzellen wird bei lediglich 500 Gramm pro Quadratmeter anstatt der heute üblichen 20 Kilogramm pro Quadratmeter liegen. Damit erschließt sich ein Zukunftsmarkt für mobile Anwendungen, für architektonische Lösungen und für die unabhängige Versorgung infrastrukturschwacher Gebiete.</p>
<h3>Illustre Investorengruppe</h3>
<p>Wenn man die Liste der Investoren betrachtet, kann man den Eindruck gewinnen, dass es sich bei den organischen Solarzellen tatsächlich um eine ernstzunehmende Technologie handelt: Bosch, RWE Innogy Ventures, BASF Venture Capital, eCAPITAL, der Technologiegründerfonds Sachsen sowie GP Bullhound Sidecar beteiligen sich an dieser Finanzierungsrunde. Stellvertretend für die übrigen Investoren erklärt Dr. Alexander Flaig, Vice President Corporate Research bei der Robert Bosch GmbH: &#8220;Heliatek hat in den vergangenen zwei Jahren beeindruckende Fortschritte beim Wirkungsgrad und der Lebensdauer ihrer organischen Solarzellen gemacht. Jetzt ist es an der Zeit zu zeigen, wie kostengünstig sich diese Zellen auch unter industriellen Bedingungen herstellen lassen. Mit dieser Finanzierungsrunde kann das Unternehmen diesen wichtigen Schritt &#8211; aus dem Forschungslabor in eine erste Fertigungsanlage &#8211; vollziehen.&#8221;</p>
<p>Quelle: Heliatek GmbH</p>
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		<title>RWE Innogy errichtet Pelletwerk in Siegen-Wittgenstein</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-errichtet-pelletwerk-in-siegen-wittgenstein/190</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_191" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-191 " title="Holzpellets" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/08/Fotolia_4083247_XS-300x200.jpg" alt="Holzpellets" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>Dortmund/Wittgenstein &#8211; Die RWE Innogy plant gemeinsam mit der German Pellets GmbH bis Anfang 2010 den Bau eines Holzpelletwerks im südwestfälischen Wittgenstein. Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro. In dem Werk, das mit einer Jahresproduktion von 120.000 Tonnen Heizpellets den Ballungsraum Rhein-Ruhr versorgen soll, würden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bauzeit sei auf sechs Monate veranschlagt. Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Wittgenstein basiert auf Frischholz &#8211; Waldrestholz und Landschaftspflegeholz aus der Region &#8211; und soll im Herbst 2009 den ersten Strom produzieren.</p>
<div style="text-align:center"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<h3>Restholz</h3>
<p>Das Sägerest- und Industrieholz, das als „Holz der kurzen Wege“ überwiegend aus der Region stammt, bildet das Ausgangsmaterial. Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein: „Mit der Ansiedlung von Pelletwerk und Biomasse-Heizkraftwerk erhält Siegen-Wittgenstein als waldreichster Kreis Deutschlands die Möglichkeit, eine höhere Wertschöpfung aus den Wäldern in der Region zu generieren.&#8221;</p>
<h3>100 Gigawattstunden Wärme</h3>
<p>Das RWE-Biomasse-Heizkraftwerk wird das Pelletwerk jährlich mit ca. 100.000 MWh Wärme beliefern und zusätzlich rund 40.000 MWh „grünen Strom“ produzieren – genug um den <a href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von etwa 11.500 Haushalten zu decken. Die Wärme wird allerdings nicht weiter gegeben sondern intern in Form von Heißwasser zur Trocknung des Ausgangsmaterials eingesetzt.</p>
<h3>RWE Innogy Cohen</h3>
<p>Die RWE Innogy Cogen GmbH verantwortet unter dem Dach der RWE Innogy die Erzeugung von Strom<br />
und Wärme aus biogenen Festbrennstoffen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland bereits Biomasse-<br />
Anlagen, die mit Gebrauchtholz befeuert werden. Außerhalb Deutschlands ist RWE Innogy Cogen derzeit vor allem in Großbritannien, Italien, Spanien und Rumänien aktiv.</p>
<h3>German Pellets</h3>
<p>Die German Pellets GmbH ist mit einer jährlichen Produktionskapazität von derzeit rund 800.000 Tonnen<br />
Europas größter Hersteller von Holzpellets und Tiereinstreuprodukten. Holzpellets haben sich als Produkt<br />
zur Wärme- und Energieerzeugung fest etabliert und verfügen im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen<br />
Öl und Gas über ökologische und ökonomische Vorteile. Zur Herstellung von Pellets nutzt German Pellets ausschließlich Säge- und Hobelspäne sowie Rundholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Zudem engagiert sich German Pellets im Bereich von Kurzumtriebsplantagen. Das Familienunternehmen produziert derzeit an insgesamt vier in Deutschland gelegenen Produktionsstandorten.</p>
<h3>Pellets unter Hochdruck</h3>
<p>Angelieferte Holzspäne werden zunächst grob aufbereitet und im Silo gelagert, bevor sie im Spänetrockner ihre Feuchtigkeit verlieren. Vom Trockenspansilo gelangt das Material in die Pelletieranlage. Dort wird das Material unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst und abgeschnitten. Von dort wandern die geformten Pellets in ein drittes Silo, aus dem direkt Lkw beladen werden.</p>
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		<title>RWE-Innogy Chef kommentiert &#8220;Wüstenstrom&#8221;</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-chef-kommentiert-wustenstrom/172</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 17:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[Fritz Vahrenholt, Geschäftsführer der RWE Innogy, kommentiert in der ZEIT die Desertec Initiative zur Verstromung afrikanischen Sonnenlichts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_179" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><img class="size-full wp-image-179 " title="Fritz Vahrenholt" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/07/image_fmabspic_0_0-1160390039.jpg" alt="image_fmabspic_0_0-1160390039" width="135" height="180" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: REpower</p></div>
<p>So rücksichtslos sich die RWE im Bereich Erneuerbare Energien verhält, so vorbildlich verhält sich die grüne RWE-Tochter &#8220;RWE Innogy&#8221;, die bereits an vielen Stellen die RWE-Millionen sinnvoll investiert hat. Der Geschäftsführer der RWE Innogy kommentierte jetzt in der ZEIT die Desertec-Initiative. Da dieser Kommentar sich vergleichsweise nüchtern mit der Initiative befaßt und zur Versachlichung der Diskussion beiträgt, veröffentlicht Strom-Prinz.de ihn ungekürzt:</p>
<p>Von Fritz Vahrenholt: <em>&#8220;Zwölf überwiegend deutsche Konzerne haben eine Initiative vereinbart, um zu untersuchen, unter welchen Bedingungen in Nordafrika und dem Nahen Osten Strom aus Sonnenlicht erzeugt und nach Europa exportiert werden kann. Dabei geht es um die Solarthermie, eine bereits erprobte Technologie. Erst kürzlich gaben drei deutsche Versorger (Stadtwerke München, RWE und RheinEnergie) bekannt, dass sie sich an einem 50-Megawatt-Kraftwerk beteiligen, welches in zwei Jahren in Betrieb gehen soll. Was Versorger und Politiker für diese Technik gleichermaßen begeistert, ist die Fähigkeit, auch nachts, wenn die Sonne längst untergegangen ist, Strom zu erzeugen. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber der Fotovoltaik.</em></p>
<p><em>Insofern war es nicht unerwartet, dass sich Hersteller von Fotovoltaikanlagen abschätzig über die Desertec-Initiative äußern. Denn es steht zu befürchten, dass die Förderung der Fotovoltaik in kein gutes Licht gerät. Immerhin zwei Milliarden Euro zahlen deutsche Stromkunden pro Jahr zur Unterstützung von Fotovoltaik- dächern. Und das bei einem sehr geringen Beitrag von 0,6 Prozent zur Stromversorgung. Da hört sich die Zielgröße 15 Prozent der Desertec-Initiative ganz anders an. Bis es jedoch dazu kommt, müssen wir eine Reihe von Fragen beantworten.</em></p>
<p><em>Derzeit liegen die Kosten der solarthermischen Stromerzeugung bei rund 25 Cent je Kilowattstunde. Es muss uns gelingen, diesen Wert weit mehr als zu halbieren, um wettbewerbsfähig zu sein. Zudem bedarf es aktiver Unterstützung der nordafrikanischen Staaten. Daher empfehle ich, die ersten Tausende von Megawatt für die Versorgung des dort stark wachsenden Eigenbedarfes vorzusehen. Nordafrika und der Nahe Osten haben eine installierte Leistung von rund 100 000 Megawatt, etwa so viel wie Deutschland. Der Anteil erneuerbarer Energien ist nahe Null. Ziel könnte zunächst sein, die solaren Kapazitäten für die eigene Versorgung zu nutzen und damit zur Erreichung von Klimaschutzzielen beizutragen.</em></p>
<p><em>Natürlich ist es legitim, nach der Sicherheit von Investitionen zu fragen. Bislang ist in vielen Staaten eine privatwirtschaftliche Investition von nichtafrikanischen Unternehmen nicht gewollt und sogar verboten. Des Weiteren ist die Importabhängigkeit ein Thema. Jede Leitung hat einen Schalter. Beim Abschalten ist es sofort in weiten Bereichen des Versorgungsgebietes duster. Schon der Wegfall von einigen tausend Megawatt &#8211; durch höhere oder bewusste Gewalt &#8211; kann zu großen Blackouts führen. Zudem wird das Konsortium sehr genau mögliche Standorte prüfen. Denn wir sprechen über solarthermische Kraftwerke, die in der Regel Millionen Kubikmeter Kühlwasser brauchen. Das ist in der Wüste nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.</em></p>
<p><em>Die größte Nuss gibt es beim Export über Transportleitungen zu knacken. Der Anspruch, 15 Prozent der europäischen Versorgung aus der Sahara abzudecken, bedeutet, etwa 75 000 Megawatt zu exportieren. Mit herkömmlichen Gleichstromhochspannungsleitungen von 800 Megawatt werden davon knapp 100 benötigt. Nimmt man modernste Leitungen mit bislang 2500 Megawatt Tragfähigkeit, dann sind das immerhin noch 30 Leitungen, die durch Italien und Spanien geführt werden müssen. Dieser neue Typ Hochspannungsleitung ist wegen der Verdreifachung der Kabeldurchschnitte mit deutlich wuchtigeren Masten versehen. Das zu realisieren wird nicht einfach werden.</em></p>
<p><em>Doch die überwältigende öffentliche Zustimmung der Initiative macht Mut und gibt Rückenwind. So wichtig es aber ist, die Möglichkeiten des Wüstenstroms auszuloten, es darf nicht davon ablenken, unsere heutigen Schularbeiten zur sicheren, CO2-ärmeren, weniger importabhängigen Energieversorgung zu erledigen.&#8221;</em></p>
<p><em>Prof. Dr. Fritz Vahrenholt war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg und von 2001 bis 2007 Vorsitzender der REpower Systems AG. Seitdem arbeitet Vahrenholt für den Energiekonzern RWE als Leiter der Sparte für erneuerbare Energien im Tochterunternehmen RWE Innogy wo er als Vorsitzender der Geschäftsführung fungiert.</em></p>
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		<title>Offshore-Windpark Rhyl Flats liefert ersten Strom</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/offshore-windpark-rhyl-flats-liefert-ersten-strom/147</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 22:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Offshore-Windpark]]></category>
		<category><![CDATA[Rhyl Flats]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=147</guid>
		<description><![CDATA[Die erste von insgesamt 25 Windturbinen des Offshore-Windparks Rhyl Flats vor der walisischen Küste hat mit der Stromerzeugung begonnen. Bis zum Ende 2009 soll der Windpark vollständig errichtet und ans Stromnetz angeschlossen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-148 " title="windenergie" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/07/Fotolia_917412_XS-300x225.jpg" alt="Bild" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>(RWE Innogy) -  Mit einer installierten Leistung von 90 Megawatt jährlich wird Rhyl Flats den <a title="Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von rund 61.000 Haushalte in Großbritannien mit klimafreundlichem Strom decken können.</p>
<p>„Die erste Stromerzeugung von Rhyl Flats ist ein wichtiger Meilenstein und ein positives Signal für den Ausbau von erneuerbaren Energien und von Offshore-Windparks im Speziellen. Von solch einem Großprojekt profitiert nicht nur das Klima, sondern davon gehen auch wirtschaftliche Impulse für die Region und das Land aus,“ erklärte Kevin McCullough, COO von RWE Innogy.</p>
<h3>25 Turbinen per Seekabel angeschlossen</h3>
<p>Der Strom aus dem rund acht Kilometer vor der Küste liegenden Windpark Rhyl Flats wird über ein unter Wasser verlegtes Seekabel zu Küste transportiert. In einem Umspannwerk an Land wird der Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die restlichen 24 Turbinen sollen in den kommenden Wochen ans Netz angeschlossen werden, so dass der Offshore-Windpark nach jetzigem Planungsstand bis zum Jahresende vollständig betriebsbereit ist. Anfang April war mit der Installation der eigentlichen Turbinen begonnen worden. Parallel dazu startete auch die Verkabelung der Windenergieanlagen. Die Trafostation als auch die Hauptkabel an Land wurden bereits 2008 fertig gestellt.</p>
<h3>Innogy bei 7 Projekten beteiligt</h3>
<p>Nur wenige Kilometer vom Windpark Rhyl Flats entfernt, betreibt RWE Innogy bereits seit 2003 das Offshore-Windkraftwerk North Hoyle (60 MW). Ebenfalls vor Wales plant das Unternehmen den Windpark Gwynt y Môr, der mit mehreren hundert Megawatt installierter Leistung weltweit einer der größten seiner Art werden soll. Mit 50 Prozent ist RWE Innogy darüber hinaus an dem vor der ostenglischen Küste gelegenen Offshore-Windpark Greater Gabbard beteiligt. Nach Fertigstellung in 2011 soll dieses Windkraftwerk über insgesamt 500 MW verfügen. Auch vor der kontinentaleuropäischen Küste will RWE Innogy das Offshore-Windgeschäft weiter vorantreiben. So plant das Unternehmen in Deutschland 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Juist den Bau des rund 960 MW Windkraftwerks Innogy Nordsee 1 und in den Niederlanden soll vor der nordholländischen Küste der 300-MW-Offshore Windpark Tromp Binnen entstehen.</p>
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