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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; Pelletwerk</title>
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	<description>Next Generation Energy</description>
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		<title>RWE Innogy baut gigantische Holzpelletanlage in den USA</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-baut-gigantische-holzpelletanlage-in-den-usa/612</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Georgia]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkraftwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[RWE Innogy kündigte gestern den Bau der weltweit größten Produktionsanlage zur Herstellung von Pellets im Süden des US-Bundesstaates Georgia an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_618" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_4083247_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-618 " title="Woodpellets for bioenergy and heating" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_4083247_XS-300x200.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Holzpellets - Bild: Fotolia</p></div>
<p>Essen (RWE Innogy/Strom-Prinz.de) &#8211;  RWE Innogy kündigte gestern den Bau einer Produktionsanlage zur Herstellung von Pellets im Süden des US-Bundesstaates Georgia an. Mit ihrer jährlichen Erzeugungskapazität von 750.000 Tonnen sprengt die Anlage alle Dimensionen bisheriger Pellet-Anlagen und wird das mit Abstand größte Pelletwerk der Welt.<br />
Zum Vergleich: die rund 70 Pellets-produzierenden Unternehmen in Deutschland hatten 2009 eine Produktionskapazität von insgesamt rund 2,5 Mio. Tonnen. Sobald das Werk in Georgia seine Kapazitäten voll ausschöpft, könnte man mit den produzierten Pellets mehr als die Hälfte des deutschen Pellets-Verbrauchs von 1,6 Mio. Tonnen in 2009 decken. Die jedoch werden heute im Wesentlichen in Privathaushalten verfeuert. RWE Innogy will die Pellets in den RWE-Heizkraftwerken einsetzen.<br />
Dr. Leonhard Birnbaum, Mitglied des Vorstandes der RWE AG: „Mit dieser Investition geht RWE einen strategisch wichtigen Schritt zur Sicherung der Rohstoffbasis für den stetig wachsenden Biomasse-Markt in Europa. Denn ohne Biomasse werden wir die CO2-Minderungsziele in Deutschland und Europa nicht erreichen können. Der europäische Holzmarkt allein wird den Bedarf in diesem stark wachsenden Segment jedoch nicht decken können.“</p>
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<h3>Frischholz zu Pellets</h3>
<p>Anders als in Deutschland, wo die Haupt-Rohstoffgrundlage für die Pellet-Produktion mit einem Anteil von rd. 70 Prozent Sägeresthölzer wie z.B. Hobelspäne oder Sägemehl verwendet werden, soll das US-amerikanische Pellet-Werk mit Frischholz beliefert werden. Für die Erzeugung von 750.000 Tonnen Pellets würden jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Frischholz benötigt. Da sich im waldreichen Georgia in den vergangenen Jahren zahlreiche Papier- und Zellstoffunternehmen zurückgezogen und die Holznachfrage reduziert haben, liegt der Holzzuwachs in Georgia weit über dem Verbrauch. Rund zwei Drittel der Fläche von Georgia ist bewaldet überwiegend mit kommerziell genutzten Holzplantagen. Großer Holzüberschuss und sinkende Nachfrage sorgen für wettbewerbsfähige Preise. Aus Sicht von RWE Innogy verfügt Georgia über das beste Preis-/Leistungsverhältnis aller verfügbaren Rohstoffregionen.</p>
<h3>In USA produziert, in Europa verfeuert</h3>
<p>Die Pellets sollen zunächst in den bestehenden Kraftwerken der Amercentrale in den Niederlanden verfeuert werden. Bereits heute wird doch Steinkohle und Biomasse im Verhältnis 70:30 verfeuert. Das beträchtliche Biomasse-Volumen aus Georgia soll dazu beitragen, dieses sogenannte Cofiring mittelfristig auf bis zu 50 Prozent auszuweiten. Die CO2-Vermeidung wird dementsprechend in gleicher Höhe liegen. Die beiden Kraftwerksblöcke gehören zu dem Ende September letzten Jahres von der RWE AG übernommenen niederländischen Versorger Essent N.V. Insgesamt beträgt die Kapazität der beiden Blockheizkraftwerke 1.245 MW an elektrischer, sowie 600 MW an thermischer Leistung. Sie decken den <a title="Stromverbrauch Haushalt" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/" target="_blank">Stromverbrauch</a> von umgerechnet drei Millionen Haushalten. Der Einsatz der Biomasse-Pellets soll in den kommenden Jahren sowohl auf weitere reine Biomasseanlagen als auch auf konventionelle Kraftwerksstandorte in den Niederlanden (z. B. das im Bau befindliche Kraftwerk Eemshaven), Deutschland, Italien und Großbritannien ausgeweitet werden.</p>
<h3>Transport quer über den Atlantik</h3>
<p>Die Pellets werden per Bahn zum Hafen von Savannah (Georgia) transportiert und von dort aus nach Europa verschifft. Dazu wird ein langfristiger Transportvertrag mit einer der weltweit größten Reedereien im Trockengutsegment, Dampskibselskabet NORDEN A/S, Dänemark, geschlossen.</p>
<div id="attachment_613" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Versorgungskette.jpg"><img class="size-full wp-image-613" title="Versorgungskette" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Versorgungskette-e1264082075899.jpg" alt="" width="600" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Von Georgia in die Kraftwerke Europas - Bild: RWE Innogy</p></div>
<p>Der Transportweg von rund 10.000 km von Savannah bis z.B. Rotterdam scheint auf den ersten Blick in höchstem Maße unökologisch. Verglichen mit den aktuellen Transportwegen unserer Energierohstoffe sind solche Strecken allerdings nicht ungewöhnlich. Standard-Pellets besitzen einen Heizwert von ca. 4,9 kWh/kg. Zwei Kilogramm Pellets ersetzen in etwa einen Liter Heizöl. Allerdings besitzen Pellets in etwa das dreifache Volumen.</p>
<h3>120 Mio. € Invest</h3>
<p>Die Inbetriebnahme des Pellet-Werkes ist für 2011 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen liegt bei rund 120 Millionen Euro. Der erste Spatenstich ist für den April 2010 geplant, bereits nur rund 14 Monate später sollen alle Anlagen in Betrieb sein. Die vollständige Leistung ist für Juni 2012 vorgesehen. Dr. Hans Bünting, Mitglied der Geschäftsführung der RWE Innogy GmbH erklärte: „Durch diese neue Anlage sichert sich RWE die Lieferung von Biomasse zu stabilen und wettbewerbsfähigen Preisen. Denn Holz ist aufgrund der Überschusssituation in den USA wesentlich günstiger als in Europa mit seinen begrenzten Waldflächen. Zudem handelt es sich mit Georgia um eine Region, in der die Flächen nachhaltig bewirtschaftet werden und die daher unseren strengen Kriterien zur Erzeugung von Biomasse voll gerecht wird.“ Die 750.000 Tonnen Jahresproduktion entsprechen einer thermischen Energie von rund 3,7 Terawattstunden.</p>
<h3>Heute Pellets – Morgen Bio-Kohle</h3>
<p>Gegenüber Hackschnitzeln zeichnen sie sich durch eine verbesserte Handhabung und Verbrennung aus. Die Energiedichte gegenüber Holzschnitzeln ist vierfach höher.</p>
<div id="attachment_616" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Bio-Kohle.jpg"><img class="size-full wp-image-616" title="Bio-Kohle" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Bio-Kohle-e1264082420536.jpg" alt="" width="600" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Von Holz-Pellets zu Bio-Kohle - Bild: RWE Innogy</p></div>
<p>In den nächsten Jahren will RWE Innogy auf getrocknete Pellets umsteigen. Die Eigenschaften dieser farblich dunkleren Pellets sind noch homogener, sie eignen sich sogar zur Vergasung. Langfristig geht die Reise hin zu sogenannter Bio-Kohle. Die kleinen, fast schwarzen Pellets sind ideal zur Vergasung geeignet und besitzen im Vergleich zu Holzschnitzeln eine mehr als 16-fache Energiedichte.</p>
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		<title>RWE Innogy errichtet Pelletwerk in Siegen-Wittgenstein</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-errichtet-pelletwerk-in-siegen-wittgenstein/190</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[German Pellets GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft-Wärme-Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[KWK]]></category>
		<category><![CDATA[Pelletwerk]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_191" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-191 " title="Holzpellets" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/08/Fotolia_4083247_XS-300x200.jpg" alt="Holzpellets" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>Dortmund/Wittgenstein &#8211; Die RWE Innogy plant gemeinsam mit der German Pellets GmbH bis Anfang 2010 den Bau eines Holzpelletwerks im südwestfälischen Wittgenstein. Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro. In dem Werk, das mit einer Jahresproduktion von 120.000 Tonnen Heizpellets den Ballungsraum Rhein-Ruhr versorgen soll, würden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bauzeit sei auf sechs Monate veranschlagt. Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Wittgenstein basiert auf Frischholz &#8211; Waldrestholz und Landschaftspflegeholz aus der Region &#8211; und soll im Herbst 2009 den ersten Strom produzieren.</p>
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<h3>Restholz</h3>
<p>Das Sägerest- und Industrieholz, das als „Holz der kurzen Wege“ überwiegend aus der Region stammt, bildet das Ausgangsmaterial. Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein: „Mit der Ansiedlung von Pelletwerk und Biomasse-Heizkraftwerk erhält Siegen-Wittgenstein als waldreichster Kreis Deutschlands die Möglichkeit, eine höhere Wertschöpfung aus den Wäldern in der Region zu generieren.&#8221;</p>
<h3>100 Gigawattstunden Wärme</h3>
<p>Das RWE-Biomasse-Heizkraftwerk wird das Pelletwerk jährlich mit ca. 100.000 MWh Wärme beliefern und zusätzlich rund 40.000 MWh „grünen Strom“ produzieren – genug um den <a href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von etwa 11.500 Haushalten zu decken. Die Wärme wird allerdings nicht weiter gegeben sondern intern in Form von Heißwasser zur Trocknung des Ausgangsmaterials eingesetzt.</p>
<h3>RWE Innogy Cohen</h3>
<p>Die RWE Innogy Cogen GmbH verantwortet unter dem Dach der RWE Innogy die Erzeugung von Strom<br />
und Wärme aus biogenen Festbrennstoffen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland bereits Biomasse-<br />
Anlagen, die mit Gebrauchtholz befeuert werden. Außerhalb Deutschlands ist RWE Innogy Cogen derzeit vor allem in Großbritannien, Italien, Spanien und Rumänien aktiv.</p>
<h3>German Pellets</h3>
<p>Die German Pellets GmbH ist mit einer jährlichen Produktionskapazität von derzeit rund 800.000 Tonnen<br />
Europas größter Hersteller von Holzpellets und Tiereinstreuprodukten. Holzpellets haben sich als Produkt<br />
zur Wärme- und Energieerzeugung fest etabliert und verfügen im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen<br />
Öl und Gas über ökologische und ökonomische Vorteile. Zur Herstellung von Pellets nutzt German Pellets ausschließlich Säge- und Hobelspäne sowie Rundholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Zudem engagiert sich German Pellets im Bereich von Kurzumtriebsplantagen. Das Familienunternehmen produziert derzeit an insgesamt vier in Deutschland gelegenen Produktionsstandorten.</p>
<h3>Pellets unter Hochdruck</h3>
<p>Angelieferte Holzspäne werden zunächst grob aufbereitet und im Silo gelagert, bevor sie im Spänetrockner ihre Feuchtigkeit verlieren. Vom Trockenspansilo gelangt das Material in die Pelletieranlage. Dort wird das Material unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst und abgeschnitten. Von dort wandern die geformten Pellets in ein drittes Silo, aus dem direkt Lkw beladen werden.</p>
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