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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; KWK</title>
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		<title>RWE Innogy errichtet Pelletwerk in Siegen-Wittgenstein</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[German Pellets GmbH]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_191" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-medium wp-image-191 " title="Holzpellets" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/08/Fotolia_4083247_XS-300x200.jpg" alt="Holzpellets" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>Dortmund/Wittgenstein &#8211; Die RWE Innogy plant gemeinsam mit der German Pellets GmbH bis Anfang 2010 den Bau eines Holzpelletwerks im südwestfälischen Wittgenstein. Wie ein Sprecher der RWE Innogy Cogen am Montag in Dortmund mitteilte, bewege sich das Investitionsvolumen bei 21 Millionen Euro. In dem Werk, das mit einer Jahresproduktion von 120.000 Tonnen Heizpellets den Ballungsraum Rhein-Ruhr versorgen soll, würden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Bauzeit sei auf sechs Monate veranschlagt. Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Wittgenstein basiert auf Frischholz &#8211; Waldrestholz und Landschaftspflegeholz aus der Region &#8211; und soll im Herbst 2009 den ersten Strom produzieren.</p>
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<h3>Restholz</h3>
<p>Das Sägerest- und Industrieholz, das als „Holz der kurzen Wege“ überwiegend aus der Region stammt, bildet das Ausgangsmaterial. Paul Breuer, Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein: „Mit der Ansiedlung von Pelletwerk und Biomasse-Heizkraftwerk erhält Siegen-Wittgenstein als waldreichster Kreis Deutschlands die Möglichkeit, eine höhere Wertschöpfung aus den Wäldern in der Region zu generieren.&#8221;</p>
<h3>100 Gigawattstunden Wärme</h3>
<p>Das RWE-Biomasse-Heizkraftwerk wird das Pelletwerk jährlich mit ca. 100.000 MWh Wärme beliefern und zusätzlich rund 40.000 MWh „grünen Strom“ produzieren – genug um den <a href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von etwa 11.500 Haushalten zu decken. Die Wärme wird allerdings nicht weiter gegeben sondern intern in Form von Heißwasser zur Trocknung des Ausgangsmaterials eingesetzt.</p>
<h3>RWE Innogy Cohen</h3>
<p>Die RWE Innogy Cogen GmbH verantwortet unter dem Dach der RWE Innogy die Erzeugung von Strom<br />
und Wärme aus biogenen Festbrennstoffen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland bereits Biomasse-<br />
Anlagen, die mit Gebrauchtholz befeuert werden. Außerhalb Deutschlands ist RWE Innogy Cogen derzeit vor allem in Großbritannien, Italien, Spanien und Rumänien aktiv.</p>
<h3>German Pellets</h3>
<p>Die German Pellets GmbH ist mit einer jährlichen Produktionskapazität von derzeit rund 800.000 Tonnen<br />
Europas größter Hersteller von Holzpellets und Tiereinstreuprodukten. Holzpellets haben sich als Produkt<br />
zur Wärme- und Energieerzeugung fest etabliert und verfügen im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen<br />
Öl und Gas über ökologische und ökonomische Vorteile. Zur Herstellung von Pellets nutzt German Pellets ausschließlich Säge- und Hobelspäne sowie Rundholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Zudem engagiert sich German Pellets im Bereich von Kurzumtriebsplantagen. Das Familienunternehmen produziert derzeit an insgesamt vier in Deutschland gelegenen Produktionsstandorten.</p>
<h3>Pellets unter Hochdruck</h3>
<p>Angelieferte Holzspäne werden zunächst grob aufbereitet und im Silo gelagert, bevor sie im Spänetrockner ihre Feuchtigkeit verlieren. Vom Trockenspansilo gelangt das Material in die Pelletieranlage. Dort wird das Material unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst und abgeschnitten. Von dort wandern die geformten Pellets in ein drittes Silo, aus dem direkt Lkw beladen werden.</p>
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		<title>400.000 Tonnen Holz &#8211; aber woher?</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/400000-tonnen-holz-aber-woher/39</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 12:51:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
		<category><![CDATA[Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft-Wärme-Kopplung]]></category>
		<category><![CDATA[KWK]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Vattenfalls Pläne für ein neues Kohlekraftwerk sind erst einmal vom Tisch. Jetzt will Vattenfall Berlin mit Energie aus Gas und Biomasse versorgen. Zentrale Frage: Woher soll das viele Holz kommen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/Welzow - Vattenfalls Pläne für ein neues Kohlekraftwerk sind erst einmal vom Tisch. Jetzt will Vattenfall Berlin mit Energie aus Gas und Biomasse versorgen. Zentrale Frage: Woher soll das viele Holz kommen?</p>
<p>“Einen so großen Kunden aus Brandenburg zu versorgen, dürfte Schwierigkeiten bereiten”, so der Vermarkter im Landesbetrieb Forst Brandenburg, Thilo Noack. “Wir können nicht mehr abholzen als zuwächst.” Vorrang habe die Verarbeitung des Holzes vor allem für die Bau- und Möbelbranche. Ähnlich sieht es auch in Mecklenburg-Vorpommern aus. Unweit der Landesgrenze beginnt der Müritz-Nationalpark, wo kein Holzeinschlag möglich ist. Als Alternative blieben die waldreichen Gebiete Westpolens oder Plantagen. Wie die <a title="Holzpreisentwicklung" href="http://www.wald-prinz.de/holzpreise-und-holzpreisentwicklung-fichte/383">Holzpreisentwicklung</a> in den kommenden Jahren aussehen wird, ist ebenfalls fraglich.</p>
<p>Vattenfall will das Holz für das neue Kraftwerk in einem Radius von 200 bis 300 Kilometern gewinnen &#8211; je länger jedoch der Transportweg, desto höher die Kosten und desto schlechter die Klimabilanz.<br />
Mit den neuen Kraftwerken will Vattenfall bis 2050 die CO2-Emissionen in Berlin um 50 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduzieren. Zuletzt emittierten die zehn Kraftwerke in Berlin 7,5 Millionen Tonnen CO2 im Jahr, 2020 sollen es noch 6,5 Millionen Tonnen sein. Alle Kraftwerke funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme–Kopplung (KWK), das einen hohen Wirkungsgrad und damit auch eine relativ hohe Umweltverträglichkeit gewährleistet. Die Bundesregierung fördert die KWK mit 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Auch diese Förderung hat nach Angaben von Vattenfall das neue Energiekonzept des Konzerns mit beeinflusst.</p>
<p>Die Umweltverbände betrachten die in der vergangenen Woche verkündete Entscheidung von Vattenfall, statt des ursprünglich in Lichtenberg geplanten Steinkohlekraftwerks nun auf Biomasse und Gas zu setzen, auch als ihren Erfolg. „Wir wollten unter allen Umständen ein Kohlekraftwerk verhindern“, sagte der Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Olaf Brandt.</p>
<p>Quelle: Der Tagesspiegel</p>
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