<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; EEG</title>
	<atom:link href="http://blog.strom-prinz.de/tag/eeg/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.strom-prinz.de</link>
	<description>Next Generation Energy</description>
	<lastBuildDate>Fri, 09 Dec 2011 10:54:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>RWE-Innogy Chef Vahrenholt findet deutliche Worte zur Klimadebatte</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446</link>
		<comments>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbarer Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Vahrenholt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimadebatte]]></category>
		<category><![CDATA[REpower Systems]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Auf Spiegel-Online hat Prof. Vahrenholdt, Vorstandsvorsitzender der grünen RWE-Tochter Innogy, in seinem Essay zur Klimadebatte wieder einmal sehr deutliche Worte gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_451" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-451 " title="Vahrenholt" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Vahrenholt-300x194.png" alt="Prof. Fritz Fahrenholdt - Bildquelle: RWE" width="300" height="194" /><p class="wp-caption-text">Prof. Fritz Vahrenholt - Bildquelle: RWE</p></div>
<p>Der promovierte Chemiker Fritz Vahrenholt war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg danach Chef der Deutschen Shell AG und von 2001 bis 2007 Vorsitzender des Windkraftanlagen-Herstellers REpower Systems AG. Seit Februar 2008 ist er Vorstandsvorsitzender des RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy.  Vahrenholt ist seit 1999 Professor der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie. Ein durchaus kluger Kopf also, der bereits des öfteren durch seine ebenso sachliche wie mutige Analyse bei politisch heiss diskutierten Projekten (dersertec) auffiel. Spiegel Online hat jetzt ein <a title="Essay zur Klimadebatte" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,666595,00.html">Essay zur Klimadebatte</a> veröffentlicht, in dem Vahrenholt in gewohnter Manier sehr klare Worte findet. Auch wenn Strom-Prinz.de nicht alle seine Aussagen unterstützt, haben wir nachfolgend die wichtigsten Passagen zitiert.</p>
<div style="text-align:center"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
   google_ad_client = "pub-6685165548465480"; /* 468x60, Erstellt 23.04.09 */ google_ad_slot = "5633266562"; google_ad_width = 468; google_ad_height = 60;
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript">
</script></div>
<h3>Deutschland als Technologieführer</h3>
<p>Selbst wenn es in Deutschland immer schwieriger wird, neue Windkraftanlagen genehmigen zu lassen, wir bei der Offshore-Windenergie zu den europäischen Schlusslichtern gehören und auch die Photovoltaik in unseren Breitengraden nur dürftige Ergebnisse liefert, ist Deutschland dennoch einer der Haupt-Profiteure der Erneuerbaren Energien. Das sieht auch Vahrenholt so: <em>&#8220;Der entscheidende Beitrag, den Deutschland zur Lösung des Klimaproblems zu leisten vermag, besteht ohnehin darin, Innovationen voranzutreiben. Unser Land ist schon heute führend darin, verbrauchsarme Maschinen und Produkte zu entwickeln, Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid, hocheffiziente Windkraftanlagen sowie immer bessere Speichertechniken. Abgesehen von dänischen Firmen sind deutsche Unternehmen beispielsweise derzeit die einzigen, die Anlagen für große Offshore-Windparks bauen können. Kein Amerikaner, kein Chinese, kein Engländer ist heute dazu in der Lage.&#8221;</em></p>
<h3>Windenergie bald mit Netzparität</h3>
<p>Kritiker der Erneuerbaren Energien vergleichen gerne die heutigen Kosten von <a href="http://www.strom-prinz.de/Oekostrom/">Ökostrom</a> mit den reinen Produktionskosten von Strom, der mit fossilen Energien oder Kernkraft erzeugt wird. Vahrenholt setzt diesen Vergleich in die richtigen zeitlichen Relationen: <em>&#8220;Der Wechsel zu einer neuen Energietechnologie benötigt etwa 30 Jahre. Das galt für die Kernenergie, das gilt auch für die alternativen Energieträger. Die Windenergie etwa hat nach 15 Jahren einen Reifegrad erreicht, der uns erwarten lässt, dass sie in den nächsten Jahren auch ohne Subventionen im direkten Wettbewerb mit Kohle, Gas und Atomkraft bestehen kann. Werden von den Ingenieuren neue Speichermethoden entwickelt, um die wetterbedingten Schwankungen auszugleichen, dann kann allein die Windenergie dafür sorgen, dass wir unsere nationalen Klimaschutzziele erreichen.&#8221;</em></p>
<h3>Politischer Steuerungsmechanismus greift</h3>
<p>Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG), soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen vorantreiben, die aus sich regenerativen Quellen gespeist werden. Es dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie z.B. Erdöl, Erdgas oder Kohle und auch von Energieimporten aus dem Raum außerhalb der EU verringert werden soll. Gegenwärtig wurde das deutsche EEG von 47 Staaten der Erde in seinen Grundzügen übernommen. Über diesen deutschen Gesetzesexport ist auch Vahrenholt stolz: <em>&#8220;Doch wie kommen Zukunftstechnologien wie Offshore-Windparks, Elektroautos oder gar Fusionsreaktoren auf den Markt? Der Emissionshandel allein reicht nicht aus. Zum Anschub der Zukunftstechnologien brauchen wir Förderinstrumente, wie wir sie in Deutschland mit dem Energie-Einspeisungsgesetz (EEG) erfunden haben. Der Stromkunde bezahlt solidarisch dafür, dass neue Technologien im Bereich erneuerbarer Energien eingesetzt werden. Es ist ein Erfolgsmodell, welches Deutschland zu einem der wichtigsten Windkraftmärkte weltweit gemacht hat. Mit unserer installierten Leistung sind wir in Europa Spitze. Ohne das EEG gäbe es heute keine Multimegawattmaschinen für die Offshore-Windenergie aus Deutschland.&#8221;</em></p>
<h3>Photovoltaik-Förderung ökologisch und ökonomisch falsch</h3>
<p>Nicht zum ersten Mal nutzt Vahrenholt die Gelegenheit, gegen die aus seiner Sicht übertriebene Förderung des Photovoltaik-Stroms zu wettern: <em>&#8220;Aber auch das EEG setzt falsche Anreize, die uns alle sehr viel Geld kosten. Für die Förderung von Photovoltaik etwa bezahlt der deutsche Stromkunde zwei Milliarden Euro im Jahr &#8211; und das 20 Jahre lang. 40 Milliarden Euro werden so für Solarzellen auf Siliziumbasis verschwendet, die niemals in Deutschland wettbewerbsfähigen Strom produzieren werden. Auf diese Weise werden für die kommenden Jahrzehnte mit finanziellem Aufwand Strukturen etabliert, die uns beim Klimaschutz nicht voranbringen. Dieses Geld könnte wesentlich besser angelegt und ein Zigfaches an CO2-Einsparung geleistet werden.&#8221;</em></p>
<h3>Desertec vs. heimische Solarenergie</h3>
<p><em>&#8220;Wäre es nicht besser, dort in Photovoltaik oder solarthermische Kraftwerke zu investieren, wo die Sonne dreimal so häufig scheint und die Kosten für die Erzeugung somit nur ein Drittel betragen? Europäische Stromkunden wären sicher eher bereit, eine Anschubfinanzierung für das ambitionierte Desertec-Projekt zu leisten, das Sonnenstrom in Nordafrika erzeugen soll. Viel sinnvoller wäre es zudem, endlich Speichermöglichkeiten zu schaffen für den witterungsabhängigen Windstrom. Eine Möglichkeit bestünde darin, so schnell wie möglich eine große Flotte von Elektroautos auf die Straße zu bringen. Nachts könnten sie den Windstrom zu günstigen Preisen aufnehmen und speichern.&#8221;</em></p>
<h3>Der Konzernmutter ein wenig nach dem Mund geredet</h3>
<p>Etwas unwohl fühlt man sich als Leser, wenn der Vorstandsvorsitzende einer RWE-Tochter über die Rolle der Kernenergie referiert. Wo hört die sachliche Diskussion auf und wo fängt das Eigeninteresse an?! Den Bogen, den Vahrenholt zwischen Windkraft und Kernenergie spannt, kann man getrost als gewagt bezeichnen: <em>&#8220;Darüber hinaus war es klug von der Bundesregierung, die Kernenergie als Lastesel für die neuen Technologien zu entdecken. Eine Laufzeitverlängerung der von vielen so verhassten Atomkraftwerke setzt dafür Milliarden frei. Zudem sind Reaktoren wesentlich flexibler hoch und herunter zu fahren als die meisten anderen Kraftwerkstypen. Damit sind sie die ideale Ergänzung für die stark witterungsabhängigen Windkraftanlagen. Wer Kernkraftwerke abschaltet, gefährdet den Ausbau der Windenergie.&#8221;</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Biogasanlagen ersetzen ein Atomkraftwerk</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/deutsche-biogasanlagen-ersetzen-ein-atomkraftwerk/347</link>
		<comments>http://blog.strom-prinz.de/deutsche-biogasanlagen-ersetzen-ein-atomkraftwerk/347#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 20:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erdgas/Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Bioerdgas]]></category>
		<category><![CDATA[Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[EEG]]></category>
		<category><![CDATA[Fachverbandes Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Goldgas]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlast]]></category>
		<category><![CDATA[LichtBlick Gas]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=347</guid>
		<description><![CDATA[Inzwischen übertrifft die Leistung der deutschen Biogasanlagen selbst den größten der 17 deutschen Kernreaktoren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 434px"><img class="size-full wp-image-348" title="biogasanlage" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/Fotolia_14083697_XS.jpg" alt="Biogasanlage - Bildquelle: Fotolia" width="424" height="283" /><p class="wp-caption-text">Biogasanlage - Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>Freising (Fachverband Biogas) &#8211; Laut aktueller Erhebung des Fachverbandes Biogas e.V. sind derzeit in Deutschland 4.344 Biogasanlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1.597 Megawatt in Betrieb. Zum Vergleich: Brokdorf, der leistungsstärkste Kernreaktor in Deutschland, besitzt eine elektrische Bruttoleistung von 1.480 MW. Der Vergleich ist in diesem Fall auch zulässig, da Biogas ebenso wie Kernkraft eine „rund-um-die-Uhr-Versorgung“, die sogenannte Grundlast liefert.</p>
<div style="text-align:center"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
   google_ad_client = "pub-6685165548465480"; /* 468x60, Erstellt 23.04.09 */ google_ad_slot = "5633266562"; google_ad_width = 468; google_ad_height = 60;
// ]]&gt;</script><br />
<script src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js" type="text/javascript">
</script></div>
<h3>Niedersachsen Leistungs-Spitzenreiter</h3>
<p>Bayern ist zwar zahlenmäßig mit rund 1.500 Biogasanlagen Spitzenreiter, gemessen an der Leistung liegt allerdings Niedersachsen mit 365 MW vorne. Bis Ende 2009 prognostiziert der Fachverband Biogas für Deutschland einen Anlagenbestand von rund 4.500 und eine Gesamtleistung von über 1.650 Megawatt. „Mit rund 600 Neuanlagen bis Ende 2009 können wir mehr als zufrieden sein“, freut sich der Präsident des Fachverbandes Biogas, Josef Pellmeyer. „Trotz Wirtschaftskrise und immer komplexeren und längeren Genehmigungsverfahren kann die Branche in diesem Jahr endlich wieder deutlich zulegen.“</p>
<h3>EEG zu komplex</h3>
<p>Basis für die aktuelle Entwicklung sind die seit dem 1. Januar 2009 geltenden Bedingungen des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2009). Allerdings hat das Gesetz aufgrund seiner Komplexität und vieler auslegungsbedürftiger Regelungen später gegriffen als erwartet. Zudem mussten die geplanten Anlagen erst die zunehmenden bürokratischen Genehmigungsschritte durchlaufen. „Für viele Firmen war es allerhöchste Zeit, dass die lange Durststrecke zu Ende ging. Nun, im letzten Quartal 2009, ist ein spürbarer Bauboom zu registrieren“, so Pellmeyer.</p>
<h3>Kleinere Biogasanlagen auf Güllebasis gefragt</h3>
<p>Zahlreiche Unternehmen können sich derzeit über volle Auftragsbücher freuen. Es sind vor allem die kleineren Anlagen bis 250 Kilowatt (kW) elektrischer Leistung, die stark nachgefragt sind. Hier hat sich der Güllebonus als neues Instrument des EEG 2009 bewährt. Mehr als die Hälfte der deutschen Biogasanlagen liegt im Leistungsbereich 151 – 500 kW. Nur drei Prozent haben eine Kapazität von mehr als einem Megawatt. Es sind vor allem die Gaseinspeiseanlagen, die im Megawatt-Bereich produzieren. Zu den derzeit gut 20 Einspeiseanlagen werden im Jahr 2010 voraussichtlich mehr als 30 neue hinzukommen.</p>
<h3>Erst wenige Anbieter von Bioerdgas-Tarifen</h3>
<p>In Deutschland bieten erst wenige <a title="Gasanbieter" href="http://www.strom-prinz.de/Gasanbieter" target="_self">Gasanbieter</a> Tarife an, bei denen auf Erdgasqualität aufbereitetes Biogas beigemischt wird. <a title="LichtBlick Gas" href="http://www.strom-prinz.de/Gasanbieter/LichtBlick/" target="_self">LichtBlick</a> garantiert eine Beimischung von 5%. Der Nürnberger Gasanbieter <a title="Goldgas" href="http://www.strom-prinz.de/Gasanbieter/Goldgas/" target="_self">goldgas</a> verspricht bei seinem Gastarif &#8220;goldgasgreen&#8221; immerhin 10% Biogasanteil. Die baden-württembergische EnBW hat sogar einen Tarif &#8220;EnBW Bioerdgas 20&#8243; im Programm, der bereits 20% Biogas enthält.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strom-prinz.de/deutsche-biogasanlagen-ersetzen-ein-atomkraftwerk/347/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

