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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; E.ON</title>
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	<description>Next Generation Energy</description>
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		<title>RWE &amp; E.ON planen in UK neue Mega-Kernkraftwerke</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-e-on-planen-in-uk-neue-mega-kernkraftwerke/393</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[British Energy]]></category>
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		<category><![CDATA[Horizon Nuclear Power]]></category>
		<category><![CDATA[Kernkraftwerk]]></category>
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		<description><![CDATA[E.ON und RWE wollen in Großbritannien sechs neue Kernreaktoren bauen - aus ihrer Sicht eine energiepolitische Notwendigkeit. Die Konzerne argumentieren mit Umweltschutz und Arbeitsplätzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_401" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><img src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Fotolia_12506043_XS.jpg" alt="Neue AKWs für Großbritannien" title="Atomkraftwerk" width="425" height="282" class="size-full wp-image-401" /><p class="wp-caption-text">Neue AKWs für Großbritannien</p></div><br />
Merkwürdige Entwicklung im Vereinigten Königreich. Während in Deutschland die erneuerbaren Energien auf dem Vormarsch sind und mit rund 15% am Strommix schon einen erfreulichen Beitrag leisten, wird in Großbritannien die Errichtung neuer Kernkraftwerke diskutiert. Deutsche und französische Energiekonzerne wittern Morgenluft und bringen sich in Position.</p>
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<h3>Überalterte britische Kernreaktoren</h3>
<p>Großbritannien betreibt derzeit 14 kommerzielle Kernkraftwerke. Allerdings müssen in den kommenden 15 Jahren fast alle Reaktoren wegen teilweise dramatischer Überalterung stillgelegt werden. Daher forderte die britische Regierung im Januar 2008 die Industrie dazu auf, Pläne zum Ausbau der Kernenergie auszuarbeiten. Eine staatliche Finanzierung von Aufbau, Betrieb, oder Entsorgung wurde jedoch ausgeschlossen.</p>
<h3>Franzosen und Deutsche in den Startlöchern</h3>
<p>Der staatlich dominierte französische Marktführer Electricité de France (EdF) hatte bereits im September vergangenen Jahres für rund 13 Mrd. Euro den Atomkraftwerksbetreiber British Energy mitsamt seiner acht veralteten Kernreaktoren übernommen. EDF betreibt derzeit weltweit 58 Kernkraftwerke (u.a. Cattenom) an 20 Standorten. In Deutschland hält die EDF 45,01 % am baden-württembergischen Energieversorger EnBW. Ein Umstand, der Umweltschützer die Zornesröte ins Gesicht treibt, ist die Praxis von EDF, rund 13 Prozent des in seinen Kraftwerken anfallenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lectricit%C3%A9_de_France">radioaktiven Abfalls über Le Havre nach Russland</a> zu verschiffen.<br />
Um gegenüber den Franzosen nicht ins Hintertreffen zu geraten, sicherten sich E.ON und RWE Ende April diesen Jahres in einer Auktion der National Decomissioning Authority (NDA) die Grundstücke, auf denen die neuen Kernkraftwerke in Wylfa und im westenglischen Oldbury gebaut werden sollen. Am Standort Wylfa im nordwestlichen Ausläufer von Wales stehen heute zwei 490 MW Kernreaktoren mit der veralteten Magnox-Technik, deren Bau vor über 45 Jahren begann und die 1971 in Betrieb genommen wurden. Diese Altertümchen sollen 2010 abgeschaltet werden, das NDA prüft aber bereits eine mögliche Verlängerung der Laufzeit.</p>
<h3>Joint-Venture nimmt Arbeit auf</h3>
<p>Um das Milliardengeschäft mit der britischen Kernkraft gemeinsam stemmen zu können, haben E.ON und RWE die Gründung des Gemeinschaftsunternehmen &#8220;Horizon Nuclear Power&#8221; zum Bau neuer Kernkraftwerke in Großbritannien verkündet. Das Joint Venture wird am 16. November 2009 die Arbeit aufnehmen.<br />
Bis 2025 wollen RWE und E.ON nach eigenen Angaben in Großbritannien neue Kernkraftkapazitäten im Umfang von rund 6.000 Megawatt errichten. Das entspricht rund sechs neuen Kernreaktoren. Das erste gemeinsame Kraftwerk solle bis 2020 in Betrieb gehen. Die Auswahl des Reaktorlieferanten solle möglichst früh im kommenden Jahr erfolgen.</p>
<h3>Zeitgemäße Argumentation: CO2 &#038; Arbeitsplätze</h3>
<p>Um den gesellschaftlich heiß diskutierten Wiedereinstieg in die Atomenergie möglichst gesellschaftspolitisch-konform zu kommunizieren, gehen beide Konzerne auf Nummer sicher: Arbeitsplätze und CO2-Vermeidung geht derzeit immer! &#8220;Kernenergie trägt zur globalen Energieversorgung der Zukunft in zunehmenden Maße bei&#8221;, sagte der Vorstandsvorsitzende der RWE AG, Jürgen Großmann: &#8220;Sie ist ein Schlüsselelement der RWE-Strategie für Wachstum und CO2-Reduktion.&#8221; Aus Sicht von E.ON-Chef Wulf Bernotat kann Strom &#8220;mit Kernkraft als kohlendioxidfreier Energiequelle bei gleichzeitigem Schutz des Klimas am effizientesten erzeugt werden.&#8221; In Zeiten hoher Energiepreise, so Bernotat weiter, &#8220;spielt die Kernkraft eine wichtige Rolle für die verlässliche und wirtschaftliche Versorgung mit Strom.&#8221; Für das gesamte Neubauprogramm erwarten die Konzerne Investitionen von mehr als 15 Milliarden Pfund (16,7 Milliarden Euro). In seiner Rede zur <a href="http://www.strom-prinz.de/news/article/offshore-windpark-rhyl-flats-fertig-gestellt/">Fertigstellung des Offshore-Windparks Rhyl Flats</a> stellte Großmann für jeden der beiden Kraftwerksstandorte jeweils 800 permanente Arbeitsplätze in Aussicht.</p>
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		<title>alpha ventus: erster deutscher Offshore-Windpark steht</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/alpha-ventus-erster-deutscher-offshore-windpark-steht/536</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[alpha ventus]]></category>
		<category><![CDATA[DOTI]]></category>
		<category><![CDATA[E.ON]]></category>
		<category><![CDATA[Offshore-Windpark]]></category>
		<category><![CDATA[REpower]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht. Die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage wurde in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/alpha_ventus.jpg"><img class="size-full wp-image-537 " title="alpha_ventus" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/alpha_ventus.jpg" alt="Offshore-Windpark alpha ventus" width="600" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Offshore-Windpark alpha ventus - Bild: Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH &amp; Co. KG</p></div>
<p>Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht: Heute früh um 7.13 Uhr hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage erfolgreich in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet.</p>
<h3>Sieben Monate Bauzeit</h3>
<p>Die reine Bauzeit für alle zwölf Windturbinen betrug sieben Monate. Damit ist alpha ventus zum jetzigen Zeitpunkt der erste Offshore-Windpark weltweit, in dem ein Dutzend Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz kommen. Sechs Turbinen laufen bereits im Probebetrieb. Sie haben bislang rund 13 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Offshore-Windstrom in das deutsche Netz eingespeist. In den kommenden Wochen werden nun die weiteren sechs Windkraftanlagen schrittweise in Betrieb gehen. Die Investitionssumme, die EWE, E.ON und Vattenfall aufwenden, beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig im Vollbetrieb jährlich produzieren soll, entspricht dem <a href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von 50.000 Haushalten.<br />
„Die Errichtung von zwölf Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse in 45 Kilometer Entfernung von der Küste und bei Wassertiefen um 30 Meter ist ein echtes Stück Pionierarbeit und weltweit bislang einzigartig“, freut sich Gesamtprojektleiter Wilfried Hube (EWE).</p>
<div id="attachment_539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/klein_0_MIB_Baufeld_11_0.jpg"><img class="size-full wp-image-539" title="klein_0_MIB_Baufeld_11_0" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/klein_0_MIB_Baufeld_11_0.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf den Windpark alpha ventus. Foto: DOTI 2009 / Matthias Ibeler</p></div>
<h3>&#8220;Lessons Learned&#8221;</h3>
<p>Das Projekt alpha ventus war für EWE, E.ON und Vattenfall ebenso wie für zahlreiche Auftragnehmer der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Zwar lagen bereits Erfahrungen aus anderen Windprojekten vor, aber den Realitätstest über die Machbarkeit von Offshore-Windkraft in Deutschland erbrachten erst die rauen Bedingungen der Nordsee.  Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Errichtungsschiffen im Jahr 2008 wurden diese „lessons learned“ 2009 bei der Wahl des geeigneten Equipments direkt umgesetzt. Mit der Folge, dass alle zwölf Windturbinen in sieben Monaten errichtet werden konnten und das Projekt gut im Gesamt-Zeitplan liegt. Oliver Funk von Vattenfall und zugleich Geschäftsführer der DOTI hierzu: „Wir haben gelernt, dass die Errichtungsprozesse und die zum Einsatz kommende Logistik sehr gut aufeinander abgestimmt sein müssen, um erfolgreich bauen zu können. In diesem Punkt haben wir eine sehr steile Lernkurve durchlaufen.“</p>
<h3>25 Schiffe im Einsatz</h3>
<p>Im Sommer 2009 kamen auf der Baustelle von alpha ventus zu Spitzenzeiten rund 350 Personen sowie bis zu 25 verschiedene Schiffe gleichzeitig zum Einsatz. Darunter befanden sich drei nagelneue Hubinseln (Jack-up Barges), die quasi direkt von der Werft kommend ihren ersten Offshore-Einsatz bei alpha ventus hatten, sowie das größte Kranschiff der Welt, Thialf, das die Jacket-Fundamente für die REpower-Windturbinen in nur sechs Tagen in die Nordsee stellte.</p>
<p>Der Bau von alpha ventus war weitaus komplexer als dies bei bisherigen Offshore-Windparks, die alle außerhalb Deutschlands errichtet wurden, üblich ist. Grund dafür ist das Konzept, das alpha ventus zugrunde liegt: zwei Windturbinen-Typen deutscher Hersteller wurden auf zwei unterschiedlichen Fundament-Typen mit unterschiedlichen Errichtungskonzepten gebaut. „Letztlich kann man sagen, dass wir zwei Windparks errichtet haben“, sagt hierzu Ralf Lamsbach von E.ON in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer. „Dafür steht bereits jetzt fest, dass uns der Bau wertvolle Erkenntnisse für weitere Offshore-Projekte liefern wird“, so Lamsbach weiter.</p>
<h3>Sechs Anlagen im Probebetrieb</h3>
<p>Während die zwölfte Windturbine nun errichtet wurde befinden sich unterdessen die ersten sechs Anlagen im Probebetrieb und liefern bereits Strom. Seit August dieses Jahres hat alpha ventus rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom von der Nordsee erzeugt. Die weiteren sechs Turbinen werden jetzt nacheinander in Betrieb genommen. Auch hier geht das Projekt einen Weg, der bislang nicht unbedingt üblich ist: „alpha ventus macht keine Winterpause“, sagt Dr. Claus Burkhardt von EWE und ebenfalls DOTI-Geschäftsführer. „Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir raus und schließen die Anlagen an &#8211; und wenn es sein muss, auch zu Weihnachten und Silvester“, so Burkhardt. Um die Erreichbarkeit von alpha ventus sicher zu stellen, haben in den ergangenen Wochen mehr als einhundert Techniker entsprechende Helikopter-Abseiltrainings in Cuxhaven absolviert. Sollte der Seeweg aufgrund von Schlechtwetter nicht zur Verfügung stehen, können die Techniker jetzt die Windkraftanlagen aus der Luft erreichen.</p>
<h3>Webcam</h3>
<p>Die weiter laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter <a href="http://www.alpha-ventus.de/" target="_blank">www.alpha-ventus.de</a>.</p>
<p>Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet. Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.</p>
<p>Quelle: alpha-ventus.de</p>
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