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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; Drückerkolonne</title>
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	<description>Next Generation Energy</description>
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		<title>Energy2day neuer (alter) Stern am &#8220;Drückerkolonnen-Himmel&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 07:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
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		<category><![CDATA[Wemag]]></category>

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		<description><![CDATA[Energy2day GmbH: kaum gestartet sorgt das Unternehmen durch agressive Haustürgeschäfte unter seiner Strommarke "SorglosStrom" für massiven Ärger bei Bürgern, Wettbewerbern und Verbraucherschützern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_605" class="wp-caption aligncenter" style="width: 408px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_8985627_XS.jpg"><img class="size-full wp-image-605" title="Haustürgeschäft" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_8985627_XS.jpg" alt="" width="398" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Haustürgeschäfte laufen im Energiebereich selten seriös ab</p></div>
<p>Bonn (Strom-Prinz.de) –  In den vergangenen Tagen haben sich beim <a title="Entega" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Entega/" target="_blank">Energieversorger ENTEGA</a> verunsicherte Kunden aus Darmstadt und Südhessen gemeldet, die von zweifelhaften Haustürgeschäften eines angeblichen ENTEGA-Partnerunternehmen berichteten.</p>
<h3><em>&#8220;Kundendaten neu aufnehmen&#8221;</em></h3>
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<p>Laut Angabe der &#8220;Heimgesuchten&#8221;, behaupteten die Haustürwerber, dass die ENTEGA-Vertragsdaten aufgrund eines Tarifwechsels neu aufgenommen werden müssten. Hierfür sei angeblich eine neue Unterschrift des Kunden notwendig. Was dann folgt ist eine Auftragsbestätigung der Münchener Energy2day. Die Kunden hatten ihre Unterschrift unter einen Stromwechsel-Auftrag gesetzt. Die ENTEGA teilt in diesem Zusammenhang mit, dass man keine Verträge an der Haustür anbietet, sich ENTEGA-Mitarbeiter stets ausweisen können und man mit dem Unternehmen <a title="SorglosStrom Energy2day" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/sorglosstrom-energy2day-gmbh/" target="_blank">Energy2day bzw. SorglosStrom</a> nicht zusammenarbeitet.</p>
<h3><em>&#8220;Die Wemag gibt es nicht mehr&#8221;</em></h3>
<p>Mit dieser und ähnlichen Aussagen wurden Kunden der Schweriner <a title="WEMAG" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/wemio-WEMAG/" target="_blank">WEMAG</a> in die Irre geführt und nach Ansicht des Oberlandesgerichts Rostock wettbewerbswidrig abgeworben (Aktenzeichen 2 U 62/09). Die Richter untersagten Energy2Day unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250 000 Euro, zu behaupten, man sei für die Wemag AG tätig, das Unternehmen existiere nicht mehr oder könne keinen Strom mehr liefern.</p>
<p>Das Landgericht Halle (LG Halle – 8 O 101/10) hat durch eine einstweilige Verfügung den Vertretern der Firma Energy2day aus München untersagt, sich bei der Werbung für das Produkt “SorglosStrom” als Mitarbeiter der  Energieversorgung Halle (EVH) auszugeben.  Angebliche EVH-Vertreter hatten sich in den Wochen zuvor Zutritt zu Wohnungen verschafft, um neue Energielieferverträge abzuschließen. Von den zweifelhaften Praktiken der Energy2day GmbH bzw. deren Vertriebspartnern hatte vor einigen Wochen bereits die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern berichtet.</p>
<h3>Unattraktive Tarife</h3>
<p>Das Preismodell der SorglosStrom ist recht einfach: der Preis einer Kilowattstunde (kWh) ist in der Regel 1 Cent günstiger, als der allgemeine Tarif des regionalen Grundversorgers. Da der Grundversorgungstarif nahezu immer zu den teuersten an einem Wohnort erhältlichen Stromtarifen zählt ist weithin bekannt. Bei einem <a title="Durchschnitts Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch" target="_blank">Durchschnitts-Stromverbrauch</a> von 3.800 kWh beträgt die Ersparnis gerade einmal 38,00 € im Jahr. Ein Witz im Vergleich zu den am Markt inzwischen verfügbaren Stromtarifen etablierter Wettbewerber. Merkwürdig auch, dass bei dem unter der zweiten Strommarke der Energy2day GmbH &#8220;StarCom Energy&#8221; jede kWh mindestens 2 Cent günstiger als der aktuelle allgemeine Tarif des örtlichen Grundversorgers ist. Welcher Kunde nimmt denn dann den SorglosStrom-Tarif, wenn ansonsten alle weiteren Konditionen gleich (unatttraktiv) sind?! Es sei denn, der Vertragsabschluss ist doch nicht völlig freiwillig gewesen..</p>
<h3>24-Monats Verträge</h3>
<p>Branchenunüblich ist die lange Laufzeit der Stromverträge von 24 Monaten. Wer also unbedacht den agressiven Vertriebsmethoden der Energy2day aufgesessen ist und die 14tägige Widerspruchsfrist versäumt hat, ist zunächst einmal auf zwei Jahre gefangen.</p>
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<p><strong>TIPP:</strong> Betroffene sollten sich umgehend an die regionale Verbraucherzentrale wenden. Die Mitarbeiter dort kennen Energy2day meist zur Genüge und freuen sich über jede &#8220;Eidesstattliche Erklärung&#8221;, die dann vor Gericht zur Erwirkung einer einstweiligen Verfügung verwendet werden kann. Zudem werden dort alle notwendigen Hebel in Bewegung gesetzt, um den unfreiwilligen Stromvertrag wieder loszuwerden.</p>
<h3>Schlechten Service gibt&#8217;s kostenlos dazu</h3>
<p>Check24 hat kürzlich 39 überregionale Stromanbieter auf ihren  Kundendienst und die  Vertragsbedingungen hin untersucht. Insgesamt   traten besonders große Defizite bei der Beantwortung von Kundenanfragen   per Email auf. Stromanbieter Energy2day schnitt in der  Gesamtbewertung  am schlechtesten ab. Nach Angaben der Tester wurde keine  der  Test-Emails beantwortet.</p>
<h3>Blumenstrauss an Strommarken</h3>
<p>In der Kistlerhofstraße 170 residiert nicht nur die Energy2day GmbH, sondern gleich ein ganzes Bündel an Strommarken: neben &#8220;SorglosStrom&#8221;, &#8220;frei Haus Energy&#8221;, &#8220;my phone energy&#8221;, &#8220;Discounter-Strom.de&#8221; ist dies auch &#8220;StarCom-Energy&#8221;.</p>
<h3>Alte Schule</h3>
<p>Dass die Energy2day nur ein halbes Jahr nach Marktstart im Energiebereich bereits so unangenehm auffällt, kommt nicht von ungefähr. Das Schwester-Unternehmen StarCom (gleiche Geschäftsführung, gleiche Adresse) ist seit fast 10 Jahren in der Branche berüchtigt für agressives Telefonmarketing (Call Center) und Direktmarketing (Haustürgeschäfte) insbesondere im Telefon-Preselection-Bereich. Nach eigenen Aussagen beschäftigt StarCom 500 Vertriebspartner. Die diversen TK-Foren sind voll von Erfahrungsberichten geschädigter Kunden und &#8220;<a title="Teltarif-Forum" href="http://www.teltarif.de/forum/a-starcom/30-20.html">angeworbener Werber</a>&#8220;. Die Verbraucherzentrale Berlin hatte StarCom 2008 wegen unlauteren Werbemethoden abgemahnt und anschließend verklagt. Kurz darauf hat StarCom den Unterlassungsanspruch anerkannt und das Landgericht München hat den Telekommunikationsanbieter verurteilt, es künftig zu unterlassen, Verbrauchern unverlangt und ohne Vertragsschluss Vertragsbestätigungen zuzuschicken (Urteil vom 15.10.2008, Aktenzeichen 4HK O 15405/08).</p>
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<p>Geschäftsführer Bernhard Ranke steht noch weiteren Firmen vor, so z.B. der VSR Verlag Service GmbH, die unter der gleiche Adresse wie Energy2day in München residiert. Vor der VSR Verlag Service GmbH warnt u.a. die Verbraucherzentrale Sachsen in einer <a title="Verbraucherzentrale Sachsen" href="http://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/UNIQ127157021309790/link430481A.html" target="_blank">Pressemitteilung</a>: <em>„Aus heiterem Himmel erhielten sie jedoch wenig später zudem von einem  VSR Verlagsservice Ranke &amp; Co. mit Sitz in Stockelsdorf die  Auftragsbestätigung für ein Zeitschriftenabo“, so Katja Henschler von  der Verbraucherzentrale Sachsen. Eine Unterschrift unter ein  Zeitschriften-Jahresabo hätten sie aber, da sind sich alle Verbraucher  ganz sicher, nie geleistet. „Beim Versuch der Aufklärung dieses  wundersamen ‚Vertragsschlusses’ fanden die Betreffenden auf den  Auftragsformularen, die sie sich vom Anbieter in Kopie zusenden ließen,  eine Unterschrift mit ihrem Namen, die sie nicht als ihre eigene  erkannten“, schildert Henschler. Hier liegt der Verdacht der  Urkundenfälschung sowie des Betrugs nahe. Interessant ist dabei nur am  Rande, dass Inhaber der Firma StarCom sowie des VSR Verlagsservice  dieselben Herren sind.&#8221;</em></p>
<p>Na dann..<em><br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verbraucherzentrale: eprimo betreibt unverdrossen &#8220;Cold Calling&#8221;</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/verbraucherzentrale-eprimo-betreibt-unverdrossen-cold-calling/682</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
		<category><![CDATA[eprimo]]></category>
		<category><![CDATA[ESD]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherzentrale]]></category>

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		<description><![CDATA[Unerlaubte Telefonwerbung und unseriöse Stromvertragsangebote - eprimo und ESD sind wieder unterwegs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_684" class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/02/Verbraucherzentrale-RLP.gif"><img src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/02/Verbraucherzentrale-RLP.gif" alt="" title="Verbraucherzentrale RLP" width="177" height="66" class="size-full wp-image-684" /></a><p class="wp-caption-text">Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz</p></div>
<h3>eprimo Call Center telefoniert Großraum Main ab</h3>
<p>Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. warnt derzeit vor unseriösen Stromvertragsangeboten am Telefon und an der Haustür. Obwohl unerwünschte Telefonwerbung gegen geltendes Recht verstößt und hohe Strafen drohen, rufen Call Center im Auftrag vom <a title="Stromanbieter eprimo" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Eprimo/">Stromanbieter eprimo</a>, einer RWE-Tochter, derzeit unverdrossen Haushalte im Großraum Mainz an. Die Anrufer fragen nach Konto- und Zählernummer des Stromzählers &#8211; angeblich, um ein attraktives Stromangebot unterbreiten zu können. <em>&#8220;Mit diesen Angaben kann eprimo beim bisherigen Stromversorger vortäuschen, zur Kündigung bevollmächtigt zu sein&#8221;</em>, warnt Fabian Fehrenbach von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Schon kurze Zeit nach dem unerwünschten Anruf erhalten die Betroffenen eine Auftragsbestätigung von eprimo, obwohl sie nur ein unverbindliches Angebot erwartet hatten.</p>
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<h3>Wieder Drückerkolonnen unterwegs</h3>
<p>Von Tür zu Tür gehen im Moment auch Werber der berüchtigten Firma ESD (Energie Service Deutschland), die sich als Stromlieferanten ausgeben. Die Vertreter beabsichtigen, dem regionalen Stromversorger entega Kunden abspenstig zu machen. ESD gibt an, den entega-Strom in Vereinbarung mit dieser billiger als die <a title="Entega" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Entega/">entega</a> selbst zu verkaufen. <em>&#8220;Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, zumal nicht einmal die entega selbst darüber Bescheid weiß&#8221;</em>, so Fehrenbach zu dieser unseriösen Vorgehensweise. ESD ist kein Stromanbieter, sondern ein reines Vertriebsunternehmen, das über Vertreter bundesweit mit unseriösen Angeboten unterwegs ist. Zuletzt ist ESD mit dubiosen Vertragsabschlüssen an Haustüren in Zusammenarbeit mit dem oben erwähnten Unternehmen eprimo aufgefallen.</p>
<h3>Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden und hilft</h3>
<p>Vor einem Wechsel des Stromversorgers ist es ratsam, sich umfassend zu informieren, so der Rat der Verbraucherzentrale. Wer am Telefon überrumpelt wurde und plötzlich von einem neuen Stromversorger als Kunde begrüßt wird, kann sich bei der Verbraucherzentrale unter 01805 / 60 75 60 25 montags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 10 bis 13 Uhr rechtlich beraten lassen. Wer unerwünschte Telefonanrufe von eprimo erhalten hat, sollte den Sachverhalt schriftlich oder per Mail bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Seppel-Glückert-Passage 10 in 55116 Mainz oder energie@vz-rlp.de anzeigen.</p>
<p>Quelle: Verbraucherzzentrale Rheinland-Pfalz</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einstweilige Verfügung gegen TelDaFax beantragt</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/einstweilige-verfugung-gegen-teldafax-beantragt/604</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erdgas/Biogas]]></category>
		<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Doorknocker]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
		<category><![CDATA[einstweilige Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Bad Kreuznach]]></category>
		<category><![CDATA[TelDaFax]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=604</guid>
		<description><![CDATA[Die Bad Kreuznacher Stadtwerke haben eine einstweilige Verfügung gegen die Vertriebsaktivitäten des Troisdorfer Energie-Discounters TelDaFax Energy beantragt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_605" class="wp-caption aligncenter" style="width: 408px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_8985627_XS.jpg"><img class="size-full wp-image-605" title="Haustürgeschäft" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/Fotolia_8985627_XS.jpg" alt="" width="398" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Haustürgeschäfte laufen im Energiebereich selten seriös ab</p></div>
<p>Mainz (Allgemeine-Zeitung) &#8211; Wie die Allgemeine Zeitung in ihrer Ausgabe vom 14. Januar berichtet, haben die Bad Kreuznacher Stadtwerke eine einstweilige Verfügung gegen den Troisdorfer Energie-Discounter <a title="TelDaFax Energy" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/TelDaFax-Energy/">TelDaFax Energy</a> beantragt.</p>
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<h3>Tarnen, täuschen, tricksen</h3>
<p>Der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Kreuznach Dietmar Canis erklärte, das im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Haustürwerber im Auftrag von TelDaFax unterwegs seien. Das alleine ist rechtlich nicht zu beanstanden. Allerdings benutzen diese im Fachjargon &#8220;Doorknocker&#8221; und im Volksmund &#8220;Drückerkolonne&#8221; genannten Vertriebsmitarbeiter offensichtlich eine ebenso bewährte wie unerlaubte Vertriebsmasche: Sie geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und bieten den Kunden neue, vermeintlich günstigere Energieverträge an. Ist der Kunde dann tatsächlich zur Unterschrift bereit, realisiert die meisten auch dann noch nicht, dass sie gerade einen rechtswirksamen Auftrag, in diesem Fall bei TelDaFax abgeschlossen haben. Erst wenn dann die Auftragsbestätigung des neuen Strom- oder Gasanbieters in der Post liegt, dämmert es den unfreiwilligen Neukunden, was gerade passiert ist.</p>
<p><strong>TIPP:</strong> Unbedingt das 14-tägige Rücktrittsrecht ausüben (Einschreiben)! Wer diese Frist verstreichen lässt, befindet sich in einem rechtswirksamen Liefervertrag. Dass dieser Vertrag unrechtmäßig zustande kam, ändert daran zunächst nichts.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieder einstweilige Verfügungen gegen eprimo</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/wieder-einstweilige-verfugungen-gegen-eprimo/255</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
		<category><![CDATA[Drückermethoden]]></category>
		<category><![CDATA[einstweilige Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[eprimo]]></category>
		<category><![CDATA[EVL Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Hertender Stadtwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnungshaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ranger Marketing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strom-prinz.de/?p=255</guid>
		<description><![CDATA[Wieder haben zwei Regionalversorger, die Hertener Stadtwerke und die EVL Leverkusen, einstweilige Verfügungen gegen die agressiven "Drückermethoden" der eprimo-Vertriebspartner erstritten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_323" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><img class="size-full wp-image-323 " title="dr_gemmel_klein_0" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/dr_gemmel_klein_0.gif" alt="eprimo vertreibsvorstand Dr. Gemmel" width="208" height="275" /><p class="wp-caption-text">eprimo Vertriebsvorstand Dr. Gemmel</p></div>
<p>Dr. Dietrich Gemmel, einer der Geschäftsführer des Stromdiscounters &#8220;<a title="eprimo" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Eprimo" target="_blank">eprimo</a>&#8221; und zuständig für Marketing und Vertrieb, verspürt derzeit wohl noch mehr Druck &#8220;von oben&#8221;, durch die Vertriebsvorgaben der großen Mutter RWE, als &#8220;von unten&#8221;, von der Vielzahl genervter Bürger, denen eprimo-Drücker einen Stromvertrag untergejubelt haben. Zunehmend wehrhafter zeigen sich in letzter Zeit allerdings die einzelnen Stromanbieter, denen eprimo die Kunden streitig macht. Jetzt haben zwei weitere Regionalversorger einstweilige Verfügungen gegen eprimo erwirkt.</p>
<h3>Hertener Stadtwerke angesäuert</h3>
<p>Vor dem Landgericht Bochum haben die Hertener Stadtwerke eine einstweilige Verfügung gegen eprimo erwirkt. Anlass dafür war die Tatsache, dass bei Angeboten neuer Stromlieferverträge bei Haustürgeschäften im Hertener Stadtgebiet unseriöse Praktiken angewandt und falsche Behauptungen aufgestellt wurden. Eine Behauptung war beispielsweise, dass das ganze Stadtgebiet Herten bereits von RWE versorgt würde und die Hertener Stadtwerke „pleite“ bzw. „verschuldet“ seien und daher keine Preissenkungen an die Kunden weitergeben können.<br />
Stadtwerke-Geschäftsführer Gisbert Büttner reagierte verschnupft: „Die Hertener Stadtwerke stellen sich jeden Tag dem Wettbewerb auf dem Energiemarkt, aber derartige Verunglimpfungen und Falschaussagen können wir nicht tolerieren. Die einstweilige Verfügung war hier die einzig richtige Antwort auf diese unseriösen Haustürgeschäfte. Wie in anderen Städten hat das Gericht der Eprimo GmbH dieses unlautere und wettbewerbswidrige Verhalten nun auch ausdrücklich für Herten verboten.“</p>
<h3>EVL Leverkusen beklagt Drückermethoden</h3>
<p>Bereits Mitte Oktober erwirkte die <a title="EVL Leverkusen" href="http://www.strom-prinz.de/Billiger-Strom/Leverkusen/">Energieversorgung Leverkusen GmbH &amp; Co. KG (EVL)</a> vor dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen eprimo und deren berüchtigten Vertriebspartner &#8220;Ranger Marketing&#8221;.<br />
Anlass dafür war, dass bei Angeboten neuer Stromlieferverträge bei Haustürgeschäften oder per Telefon teilweise unseriöse Praktiken angewendet und falsche Behauptungen aufgestellt wurden, erklärt EVL. So habe man gegenüber den Kunden beispielsweise wahrheitswidrig behauptet, dass  eprimo mit der EVL zusammenarbeite bzw. im Auftrag der EVL arbeiten würde oder die Kunden einen neuen Vertrag abschließen müssten, weil die Stromversorgung im Stadtgebiet Leverkusen von RWE übernommen werden würde.</p>
<h3>Bedauerliche Einzelfälle?</h3>
<p>Eine kleine Auswahl der einstweiligen Verfügungen, die regionale Versorger alleine in diesem Jahr gegen eprimo erstritten haben zeigt, dass eprimo die juristischen Unannehmlichkeiten offenbar billigend in Kauf nimmt:</p>
<ul>
<li>Stadtwerke Düsseldorf 09/09 (Landgericht Düsseldorf; &#8220;Mitarbeiter von eprimo dürfen gegenüber unseren Kunden nicht mehr behaupten, dass aufgrund neuer Lieferbedingungen zukünftig alle Kunden direkt von eprimo beliefert werden müssen.&#8221;)</li>
<li>DREWAG Dresden 09/09 (Landgericht Dresden; &#8220;Eprimo darf sich nicht als „von der DREWAG“ ausgeben.&#8221;)</li>
<li>Stadtwerke Düsseldorf 06/09 (Landgericht Düsseldorf; &#8220;eprimo wird  untersagt, die Bezeichnung Stadtwerke Düsseldorf für sich zu nutzen, nachdem sich Mitarbeiter von eprimo als Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf ausgegeben hatten.&#8221;)</li>
<li>Stadtwerke Ingolstadt 06/09 (Landgericht Ingolstadt; Androhung Ordnungsgeld bis 250.000€ oder 6 Mon. Ordnungshaft)</li>
</ul>
<p>Viele Stadtwerke sind zwar ebenfalls betroffen, scheuen aber den Rechtsweg. Wenn man dann doch an die Öffentlichkeit geht, ist der Tenor der Beschwerden immer der gleiche:</p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal; font-size: small;">Stadtwerke Speyer:  Anfang August hatten Anrufer aus dem Call Center eines eprimo-Vertriebspartners eprimo als „Partner“ der Stadtwerke bezeichnet, um unter diesem Vorwand Stromverträge angeboten.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal; font-size: small;">Stadtwerke Bochum:   eprimo-Außendienstler, priesen mit dem Argument „angeblich kauften die Stadtwerke Bochum den Strom sowieso bei der eprimo GmbH“ Stromverträge der RWE-Tochter an.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal; font-size: small;">Stadtwerke Hettstedt:  eprimo-Werber sollen behauptet haben, die Stadtwerke würde es gar nicht mehr geben – sie würden jetzt unter eprimo firmieren. </span></li>
<li><span style="font-weight: normal; font-size: small;">Stadtwerke Wedel: eprimo-Haustürwerber gaben sich bei Mietern als Vertreter der Stadtwerke Wedel GmbH aus und boten in ihrem Namen neue Stromtarife an.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal; font-size: small;"> Stadtwerke Troisdorf: </span>einige dieser Mitarbeiter behaupteten, eprimo habe die Stromversorgung von den Stadtwerken übernommen, bzw. man arbeite mit den Stadtwerken zusammen.</li>
</ul>
<h3>Hoffnungsschimmer</h3>
<p>Etwas Hoffnung besteht noch: falls die listigen Werber von eprimo gegen eine der inzwischen zahlreichen einstweiligen Verfügungen verstoßen, kann Dr. Gemmel seinem Arbeitgeber eprimo das zu erwartende hohe Ordnungsgeld ersparen, indem er als Geschäftsführer die Ordnungshaft (bis zu sechs Monaten) antritt. Zeit, einmal die Seele baumeln zu lassen und über gesellschaftskonforme Vertriebsstrategien nachzudenken&#8230;</p>
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		<title>Drückerkolonnen: eprimo sammelt einstweilige Verfügungen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
		<category><![CDATA[DREWAG]]></category>
		<category><![CDATA[eprimo]]></category>
		<category><![CDATA[Ranger Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[swd AG]]></category>

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		<description><![CDATA[Offensichtlich überspannt eprimo mit seinen agressiven Direktvertriebsmethoden derzeit den Bogen. Beinahe im Wochentakt kassiert die RWE-Tochter einstweilige Verfügungen, die durch lokale Versorger erstritten werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_224" class="wp-caption alignleft" style="width: 325px"><img class="size-full wp-image-224 " title="Stadtwerke Düsseldorf" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/09/verwaltung_hoeherweg_meile.jpg" alt="Stadtwerke Düsseldorf" width="315" height="214" /><p class="wp-caption-text">Stadtwerke Düsseldorf</p></div>
<p>Offensichtlich überspannt <a title="Eprimo Gmbh" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Eprimo/">eprimo</a> mit seinen aggressiven Direktvertriebsmethoden derzeit den Bogen. Beinahe im Wochentakt kassiert die RWE-Tochter einstweilige Verfügungen, die durch lokale Versorger erstritten werden. Grund des Anstoßes sind trickreiche Werber &#8211; im Volksmund &#8220;Drückerkolonnen&#8221; &#8211; von Vertriebspartnern, die mit allerlei windigen Behauptungen die Unterschrift von arglosen Verbrauchern erschleichen. Nachdem in der vergangenen Woche die <a title="DREWAG Dresden" href="http://www.strom-prinz.de/Billiger-Strom/Dresden/">DREWAG Dresden</a> bereits vor Gericht erfolgreich eine einstweilige Verfügung gegen eprimo erwirken konnte, hat das Landgericht Düsseldorf in dieser Woche eprimo untersagt, Kunden der Stadtwerke Düsseldorf (<a title="SWD AG" href="http://www.strom-prinz.de/Billiger-Strom/Duesseldorf/">SWD AG)</a> mit falschen Vorgaben zu täuschen. Mitarbeiter eines eprimo-Vertriebspartners hatten Stromkunden der Stadtwerke erklärt, dass sie aufgrund neuer Lieferbedingungen künftig Energie liefern würden.</p>
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<p><em>&#8220;Mitarbeiter von eprimo dürfen gegenüber unseren Kunden nicht mehr behaupten, dass aufgrund neuer Lieferbedingungen zukünftig alle Kunden direkt von eprimo beliefert werden müssen. Hält das Unternehmen sich nicht an diese einstweilige Verfügung, drohen hohe Ordnungsgelder&#8221;</em>, beschreibt Gert Gruben, Leiter des Stadtwerke-Kundenmanagements, die Entscheidung.</p>
<h3>Bereits zweite Einstweilige Verfügung erstritten</h3>
<p>Bereits im Juni 2009 wurde eprimo durch das Landgericht Düsseldorf untersagt, die Bezeichnung &#8220;Stadtwerke Düsseldorf&#8221; für sich zu nutzen&#8221;, nachdem sich Mitarbeiter von eprimo als Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf ausgegeben hatten. Kunden der Stadtwerke Düsseldorf hatten im Vorfeld eidesstattliche Erklärungen zum unlauteren Wettbewerbsgebaren von eprimo abgegeben. Hintergrund: In den vergangenen Monaten waren in der Landeshauptstadt vermehrt eprimo-Mitarbeiter mit unlauteren Wettbewerbsmethoden unterwegs.</p>
<h3>Dienstausweis zeigen lassen</h3>
<p><em>&#8220;Allgemein empfehlen wir unseren Kunden, sich von unseren Mitarbeitern den Dienstausweis zeigen zu lassen. Außerdem sind sie an der Arbeitskleidung mit hellgrünen Applikationen und eingesticktem Firmenlogo sehr gut erkennbar&#8221;</em>, so Gruben. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf führen geplante Arbeiten nur nach vorheriger schriftlicher Ankündigung bei den Kunden durch. Sollte in einem Notfall, zum Beispiel bei einem Stromausfall, der Zugang zum Haus notwendig sein, weisen die Mitarbeiter sich unaufgefordert aus.</p>
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		<title>Unsitte macht Mode: Süwag schickte Drückerkolonne</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/unsitte-macht-mode-suwag-schickte-druckerkolonne/249</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 07:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Drückerkolonne]]></category>
		<category><![CDATA[ESWE Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Süwag]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Hanau]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wiesbadener ESWE Versorgungs AG erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen die Drückerkolonnen der Süwag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-251" title="Landgericht Wiesbaden" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/10/Fotolia_11304553_XS.jpg" alt="Landgericht Wiesbaden erlässt einstweilige Verfügung" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Landgericht Wiesbaden erlässt einstweilige Verfügung</p></div>
<p>Und da heißt es, &#8220;eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus&#8221;..</p>
<p>Das Wiesbadener Landgericht hat jetzt dem Frankfurter Stromanbieter <a title="Süwag" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Suewag-Energie-AG/">Süwag Energie AG</a> die Fortsetzung seiner wettbewerbswidrigen Werbepraktiken untersagt. Das teilte der Wiesbadener Konkurrent, die  <a title="ESWE Wiesbaden" href="http://www.strom-prinz.de/Billiger-Strom/Wiesbaden/">ESWE Versorgungs AG</a> heute mit.</p>
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</script></div>
<p>In jüngster Zeit häuften sich Fälle, in denen sich Vertriebspartner der Süwag an der Haustüre gegenüber ESWE-Kunden als Mitarbeiter der ESWE Versorgungs AG bzw. der „Wiesbadener Stadtwerke“ ausgeben. Nachdem sich die Werber auf diese Weise Zugang zu den Wohnungen der ESWE-Kunden erschlichen hatten, jubelten sie unter dem Vorwand, die Stromrechnung der ESWE zu überprüfen, den arglosen Kunden einen Strom- oder Gaslieferungsvertrag unter. Im Nachhinein mussten die Kunden dann feststellen, dass sie gerade ungewollt bei der Süwag einen Vertrag unterschrieben hatten.</p>
<h3>250.000 € Ordnungsgeld drohen</h3>
<p>Dem Landgericht Wiesbaden haben zwei ESWE-Kunden diese Vorgehensweise versichert. Diese Art der Kundenakquise ist unlauter und verstößt gegen das Wettbewerbsrecht, befand das Gericht.</p>
<p>Im Wiederholungsfall droht der Süwag ein Ordnungsgeld bis 250.000 Euro und den Geschäftsführern Ordnungshaft bis zu sechs Monaten. Gegen zwei weitere Konkurrenzunternehmen bereitet die ESWE ebenfalls gerichtliche Schritte vor. Um welche Stromanbieter es sich handelt, will man noch nicht sagen.</p>
<p>ESWE-Kunden steht bei Zweifeln an der Legitimation angeblicher ESWE-Mitarbeiters jederzeit eine kostenfreie ESWE Telefonnummer (0800 780 2200) zur Verfügung. Unter dieser Rufnummer werden auch Hinweise auf derartige unlautere Vertriebspraktiken entgegengenommen.</p>
<h3>Einzelfall?</h3>
<p>Die Stadtwerke Hanau haben in diesem Monat ebenfalls vor dem Landgericht Frankfurt/Main eine einstweilige Verfügung gegen die Süwag erwirkt. Demnach ist es der Süwag untersagt, zu behaupten, die Stadtwerke<br />
Hanau (SWH) würden keinen Strom mehr liefern, die SWH gebe es bald nicht mehr und sie würden alsbald von der Süwag übernommen. Laut SWH hatten Beauftragte der Süwag in Hanau an Haustüren geklingelt, um mit entsprechenden Argumenten Hanauer Bürgern neue Stromlieferverträge zu vermitteln. Die Süwag beteuerte, man habe nun die Konsequenzen gezogen, verzichte bis auf weiteres auf diese Art der Kundendirektakquise in Hanau und verweist darauf, es sei eine Einzelperson eines beauftragten Dienstleisters gewesen.</p>
<h3>Gesellschafter RWE</h3>
<p>Größter Anteilseigner an der Süwag ist übrigens mit 77,58% die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft. Wenn man sich die Vertriebspraktiken bei eprimo anschaut, scheint die Unsitte, mit Drückerkolonnen zu arbeiten, im RWE Konzern Mode zu machen.</p>
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