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	<title>Blog.Strom-Prinz.de &#187; Windenergie</title>
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	<description>Next Generation Energy</description>
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		<title>Zeeland reagiert auf Offshore-Windpark-Boom</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 14:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
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		<description><![CDATA[Extra um die Errichtung der riesigen Offshore-Windparks in der Nordsee zu unterstützen ist im holländischen Hafenort Vlissingen ein neues Tiefsee-Terminal eingeweiht worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Extra um die Errichtung der riesigen Offshore-Windparks in der Nordsee zu unterstützen ist im holländischen Hafenort Vlissingen (<a title="Zeeland" href="http://www.ferienwohnung-zeeland.de/" target="_blank">Zeeland</a>) ein neues Tiefsee-Terminal eingeweiht worden.</p>
<div id="attachment_769" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/11/BOW-Terminal.jpg"><img class="size-full wp-image-769" title="BOW poster A2_v4_Opmaak 1" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/11/BOW-Terminal.jpg" alt="" width="600" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Neues Terminal (rot eingezeichnet) für Offshore-Windkraftanlagen - Bild: BOW</p></div>
<div style="text-align: center; float: left;"><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Das neue &#8220;Breakbulk and Offshore Wind (BOW) Terminal&#8221; befindet sich im Hafengebiet Westhofhaven. Die lokale Hafenbehörde &#8220;Zeeland Seaports&#8221; preist den Tiefseehafen als eine ideale Ausgangsbasis insbesondere für vorbereitende Arbeiten an den auf hoher See zu installierenden riesigen Windkraftanlagen an. Zur Info: alleine das Maschinenhaus einer 6-MW-Anlage ist so groß wie ein Einfamilienhaus. Entsprechend sollten die Arbeiten bei Wind und Wellengang auf das Notwendigste reduziert werden.</p>
<h3>Verstärkte Kaimauern und Platz ohne Ende</h3>
<p>Für das neue Terminal wurde der Kai auf einer Länge von 340 Metern auf dauerhafte Schwerstbeanspruchung hin verstärkt. Für Lagerung und Umschlag der Materialien stehen 20 Hektar Platz und eine offene Verbindung zum Meer zur Verfügung.<br />
<em>&#8220;Angesichts der wachsenden Offshore-Windpark-Marktest erwarten wir einen guten Markt für unser Offshore-Terminal. Natürlich besonders hinsichtlich der sehr günstigen nautischen Lage, unserer hervorragenden Ausstattung und weiteren Expansionsmöglichkeiten&#8221;</em>, sagte Robert van der Loos , Geschäftsführer von Bow Terminal und Mitglied der European Wind Energy Association.</p>
<h3>Drittgrößte Hafenstadt</h3>
<p>Zeeland Seaports ist mit einem Durchsatz von mehr als 30 Millionen Tonnen die drittgrößte Hafenstadt in den Niederlanden.</p>
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		<title>Bilanz 2009: starke Biomasse, laue Windkraft</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/bilanz-2009-starke-biomasse-laue-windkraft/695</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 09:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veröffentlichte jetzt die Entwicklungen in den einzelnen Energiebereichen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_696" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/04/2008_hintergrund_startseite-e1270115266720.jpg"><img class="size-full wp-image-696" title="2008_hintergrund_startseite" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/04/2008_hintergrund_startseite-e1270115266720.jpg" alt="" width="600" height="78" /></a><p class="wp-caption-text">Bundesumweltminister ist stolz auf die Erneuerbaren - Grafik: BMU</p></div>
<h3>Windkraft: fast 1.000 neue Anlagen aber schwaches Windjahr</h3>
<p>Am deutschen <strong>Windenergiemarkt</strong> stieg 2009 auf Grund der im novellierten EEG verbesserten Rahmenbedingungen der Netto-Leistungszubau auf 1.880 Megawatt (2008: 1.649 Megawatt) an. Durch das ungewöhnlich windschwache Jahr 2009 machte sich dieser Zuwachs nicht in der Stromproduktion bemerkbar, mit insgesamt 37,8 Mrd. Kilowattstunden (kWh) wurden fast 2,8 Milliarden kWh weniger erzeugt als im Vorjahr. Bei einem durchschnittlich windstarken Jahr hätte die Windstromerzeugung um etwa 10 Prozent höher gelegen.</p>
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<p>Der Anteil der Windstrommenge am gesamten <a title="Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/" target="_blank">Bruttostromverbrauch</a> in Deutschland betrug 2009 rund 6,5 Prozent. Durch den Zubau von 952 Windkraftanlagen (2008: 867 Anlagen) waren Ende 2009 in Deutschland insgesamt 21.164 Windkraftanlagen mit einer elektrischen Leistung von 25.777 Megawatt installiert.</p>
<h3>Wasserkraft: unverändert und ohne Perspektive</h3>
<p>Die Stromerzeugung aus <strong>Wasserkraft</strong> ist im Jahr 2009 auf  19 Milliarden Kilowattstunden (2008: rund 20,4 Milliarden  Kilowattstunden). Auch dieser Rückgang ist witterungsbedingt. Der Zubau  neuer Anlagen beziehungsweise die Modernisierung und eine damit  einhergehende Leistungserhöhung bestehender Anlagen waren wie schon in  den Vorjahren eher gering.</p>
<h3>Biomasse: Retter der Bilanz</h3>
<p>Im Bereich der <strong>Biomasse </strong>stieg im Jahr 2009 vor allem die Stromerzeugung aus Biogas auf rund 10 Milliarden Kilowattstunden (2008: 8,1 Milliarden Kilowattstunden) an. Aus den biogenen Energieträgern Biomasse, Biogas, Deponie- und Klärgas sowie dem biogenen Anteil des Abfalls wurden 2009 mit insgesamt 30,5 Milliarden Kilowattstunden rund neun Prozent mehr Strom als im Vorjahr (27,8 Milliarden Kilowattstunden) erzeugt. Ihr Anteil am Stromverbrauch kletterte auf 5,2 Prozent (2008: 4,5 Prozent).</p>
<h3>Photovoltaik: Prozent-Hürde übersprungen</h3>
<p>Bei der Stromerzeugung aus <strong><a title="Solar-Prinz.de" href="http://www.solar-prinz.de" target="_blank">Photovoltaik</a> </strong>war auch 2009 ein rasanter Anstieg zu verzeichnen. Mit 6,2 Milliarden Kilowattstunden (2007: 4,4 Milliarden Kilowattstunden) hatte Solarstrom erstmals einen Anteil von über einem Prozent am deutschen Stromverbrauch.</p>
<div id="attachment_698" class="wp-caption aligncenter" style="width: 436px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/04/ee_2009_sektoren1.jpg"><img class="size-full wp-image-698" title="ee_2009_sektoren" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/04/ee_2009_sektoren1.jpg" alt="" width="426" height="293" /></a><p class="wp-caption-text">Beitrag erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung - Grafik: BMU</p></div>
<h3>Wärme: Gut Holz!</h3>
<p>Im Wärmemarkt dominiert bei den Erneuerbaren nach wie vor die <strong>Biomasse </strong>mit einem Anteil von 91 Prozent. Insgesamt wurden 2009 aus Biomasse knapp 101 Milliarden Kilowattstunden Wärme bereitgestellt (2008: 97 Milliarden Kilowattstunden). Diese Steigerung ist auf einen höheren Holzverbrauch und eine gestiegene Wärmebereitstellung aus Biogas zurückzuführen.</p>
<p>Wie bereits 2008 wurde auch im vergangenen Jahr bei den <strong>solarthermischen Anlagen</strong> ein weiterer deutlicher Zuwachs verzeichnet. Nach dem Zubau einer Kollektorfläche von rund 1,7 Millionen Quadratmetern (2008: 1,9 Millionen Quadratmetern) sind in Deutschland rund 13 Millionen Quadratmetern Solarkollektoren installiert – das entspricht einer Fläche von 1.770 Fußballfeldern. Dadurch stieg auch die Bereitstellung von Solarwärme deutlich auf 4,75 Milliarden Kilowattstunden (2008: 4,13 Milliarden Kilowattstunden) an.</p>
<p>Weiter aufwärts ging es auch bei den <strong>Wärmepumpen</strong>. 2009 kletterte der Gesamtbestand nach der Installation von 54.800 neuen Wärmepumpensystemen auf über 400.000. Die Wärmebereitstellung lag mit 4,7 Milliarden Kilowattstunden etwa so hoch wie bei der Solarthermie.</p>
<h3>Biokraftstoffe: Absatzrückgang</h3>
<p>Nach einem sprunghaften Anstieg in den Vorjahren war bereits 2008 ein spürbarer Absatzrückgang bei den Biokraftstoffen zu beobachten. Dieser Trend hat sich 2009 deutlich abgeschwächt. Der gesamte Biokraftstoffabsatz fiel jedoch noch einmal leicht auf gut 3,52 Millionen Tonnen (2008: 3,72 Millionen Tonnen). Besonders rückläufig war der Absatz von Biodiesel und insbesondere von Pflanzenöl, während der Absatz von Bioethanol um fast 45 Prozent auf gut 900.000 t anstieg. Mit dem Biokraftstoffquotengesetz, das ab 2010 eine Gesamtquote von 6,25 Prozent Biokraftstoffen am gesamten Kraftstoffverbrauch vorschreibt, wird für dieses Jahr ein Anstieg der Biokraftstoffverwendung erwartet. Zudem wurde im Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf die eigentlich vorgesehene Reduzierung der Steuerentlastung für reinen Biokraftstoff verzichtet und der 2009 geltende Satz bis 2012 fortgeschrieben.</p>
<p>Quelle: <a title="BMU" href="http://www.bmu.de" target="_blank">Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit</a></p>
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		<title>RWE Innogy baut Offshore-Windpark &#8220;Nordsee Ost&#8221;</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-baut-offshore-windpark-nordsee-ost/590</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktionsschiff]]></category>
		<category><![CDATA[Offshore-Windpark]]></category>
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		<category><![CDATA[Windpark Nordsee Ost]]></category>

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		<description><![CDATA[RWE hat die Investitionsentscheidung zum Bau des Offshore-Windparks "Nordsee Ost" gefällt. Bereits in diesem Jahr wird die grüne RWE-Tochter RWE Innogy mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die RWE AG hat die Investitionsentscheidung zum Bau des Offshore-Windparks Nordsee Ost gefällt. Bereits in diesem Jahr wird die grüne RWE-Tochter RWE Innogy mit den bauvorbereitenden Maßnahmen beginnen. Die Leistung des Windparks entspricht rund 3% der aktuellen deutschen Windenergie.</p>
<h3>295 MW Leistung bis 2013</h3>
<p>Der genehmigte Windpark mit einer geplanten installierten Leistung von 295 Megawatt wird rund 30 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland entstehen. Auf einem Areal von rund 34 Quadratkilometer sollen insgesamt 48 Turbinen in Wassertiefen von 25 Metern errichtet werden. Die vollständige Inbetriebnahme des Windparks ist für 2013 geplant. Die Investitionssumme liegt bei rund einer Milliarde Euro. Darüber hinaus unterstützt die Europäische Union die Realisierung von Nordsee Ost als eines der Leuchtturmprojekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa mit insgesamt 50 Millionen Euro.</p>
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<p>RWE Innogy Vorstandsvorsitzender Prof. Fritz Vahrenholt: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, durch den Erwerb der Essent zeitnah den ersten RWE-Park in der Nordsee errichten zu können. Dies gilt umso mehr, als unser geplanter Windpark Innogy Nordsee 1 derzeit noch auf die Genehmigung der Bundesbehörden wartet.“</p>
<h3>1,1 Terawattstunden Strom jährlich</h3>
<p>Der Windpark Nordsee Ost wird einer der ersten großtechnischen Offshore-Windparks in Deutschland sein. Mit einer Stromproduktion von rund 1,1 Terawattstunden (TWh) wird er zukünftig umgerechnet den Stromverbrauch von über 310.000 Haushalten decken können und dabei rund 810.000 Tonnen CO2 einsparen. Zum Vergleich: 2009 geht der BDEW bei der Windkraft von einer Stromproduktion im Bereich von 37,5 TWh aus. Alleine mit dem Projekt &#8220;Nordsee Ost&#8221; würde dieser Wert um rund 3% gesteigert!</p>
<h3>Eigenes Konstruktionsschiff</h3>
<div id="attachment_591" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/1_final.jpg"><img class="size-full wp-image-591" title="Konstruktionsschiff für Offshore-Windanlagen" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2010/01/1_final.jpg" alt="" width="600" height="422" /></a><p class="wp-caption-text">Konstruktionsschiff für Offshore-Windanlagen - Bild: RWE Innogy</p></div>
<p>Martin Skiba, der Leiter des Offshore-Wind Geschäftes bei RWE Innogy: „Nordsee Ost wird in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzen. So werden dort die weltweit größten und leistungsstärksten Windturbinen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus werden wir den Park mit unserem eigenen Konstruktionsschiff errichten, das als einziges weltweit speziell auf den Transport und die Installation von Turbinen und Fundamenten dieser Größenordnung ausgelegt ist.“ Den Auftrag zum Bau eines solchen Konstruktionsschiffes – mit der Option auf zwei weitere – hatte RWE Innogy im Dezember der koreanischen Werft Daewoo Shipbuilding &amp; Marine Engineering (DSME) vergeben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>RWE-Innogy Chef Vahrenholt findet deutliche Worte zur Klimadebatte</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/rwe-innogy-vahrenholt-klimadebatte/446</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strom/Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbarer Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Vahrenholt]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf Spiegel-Online hat Prof. Vahrenholdt, Vorstandsvorsitzender der grünen RWE-Tochter Innogy, in seinem Essay zur Klimadebatte wieder einmal sehr deutliche Worte gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_451" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-451 " title="Vahrenholt" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/Vahrenholt-300x194.png" alt="Prof. Fritz Fahrenholdt - Bildquelle: RWE" width="300" height="194" /><p class="wp-caption-text">Prof. Fritz Vahrenholt - Bildquelle: RWE</p></div>
<p>Der promovierte Chemiker Fritz Vahrenholt war von 1991 bis 1997 Umweltsenator in Hamburg danach Chef der Deutschen Shell AG und von 2001 bis 2007 Vorsitzender des Windkraftanlagen-Herstellers REpower Systems AG. Seit Februar 2008 ist er Vorstandsvorsitzender des RWE-Tochterunternehmens RWE Innogy.  Vahrenholt ist seit 1999 Professor der Universität Hamburg im Fachbereich Chemie. Ein durchaus kluger Kopf also, der bereits des öfteren durch seine ebenso sachliche wie mutige Analyse bei politisch heiss diskutierten Projekten (dersertec) auffiel. Spiegel Online hat jetzt ein <a title="Essay zur Klimadebatte" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,666595,00.html">Essay zur Klimadebatte</a> veröffentlicht, in dem Vahrenholt in gewohnter Manier sehr klare Worte findet. Auch wenn Strom-Prinz.de nicht alle seine Aussagen unterstützt, haben wir nachfolgend die wichtigsten Passagen zitiert.</p>
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<h3>Deutschland als Technologieführer</h3>
<p>Selbst wenn es in Deutschland immer schwieriger wird, neue Windkraftanlagen genehmigen zu lassen, wir bei der Offshore-Windenergie zu den europäischen Schlusslichtern gehören und auch die Photovoltaik in unseren Breitengraden nur dürftige Ergebnisse liefert, ist Deutschland dennoch einer der Haupt-Profiteure der Erneuerbaren Energien. Das sieht auch Vahrenholt so: <em>&#8220;Der entscheidende Beitrag, den Deutschland zur Lösung des Klimaproblems zu leisten vermag, besteht ohnehin darin, Innovationen voranzutreiben. Unser Land ist schon heute führend darin, verbrauchsarme Maschinen und Produkte zu entwickeln, Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid, hocheffiziente Windkraftanlagen sowie immer bessere Speichertechniken. Abgesehen von dänischen Firmen sind deutsche Unternehmen beispielsweise derzeit die einzigen, die Anlagen für große Offshore-Windparks bauen können. Kein Amerikaner, kein Chinese, kein Engländer ist heute dazu in der Lage.&#8221;</em></p>
<h3>Windenergie bald mit Netzparität</h3>
<p>Kritiker der Erneuerbaren Energien vergleichen gerne die heutigen Kosten von <a href="http://www.strom-prinz.de/Oekostrom/">Ökostrom</a> mit den reinen Produktionskosten von Strom, der mit fossilen Energien oder Kernkraft erzeugt wird. Vahrenholt setzt diesen Vergleich in die richtigen zeitlichen Relationen: <em>&#8220;Der Wechsel zu einer neuen Energietechnologie benötigt etwa 30 Jahre. Das galt für die Kernenergie, das gilt auch für die alternativen Energieträger. Die Windenergie etwa hat nach 15 Jahren einen Reifegrad erreicht, der uns erwarten lässt, dass sie in den nächsten Jahren auch ohne Subventionen im direkten Wettbewerb mit Kohle, Gas und Atomkraft bestehen kann. Werden von den Ingenieuren neue Speichermethoden entwickelt, um die wetterbedingten Schwankungen auszugleichen, dann kann allein die Windenergie dafür sorgen, dass wir unsere nationalen Klimaschutzziele erreichen.&#8221;</em></p>
<h3>Politischer Steuerungsmechanismus greift</h3>
<p>Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG), soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen vorantreiben, die aus sich regenerativen Quellen gespeist werden. Es dient vorrangig dem Klimaschutz und gehört zu einer ganzen Reihe gesetzlicher Maßnahmen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie z.B. Erdöl, Erdgas oder Kohle und auch von Energieimporten aus dem Raum außerhalb der EU verringert werden soll. Gegenwärtig wurde das deutsche EEG von 47 Staaten der Erde in seinen Grundzügen übernommen. Über diesen deutschen Gesetzesexport ist auch Vahrenholt stolz: <em>&#8220;Doch wie kommen Zukunftstechnologien wie Offshore-Windparks, Elektroautos oder gar Fusionsreaktoren auf den Markt? Der Emissionshandel allein reicht nicht aus. Zum Anschub der Zukunftstechnologien brauchen wir Förderinstrumente, wie wir sie in Deutschland mit dem Energie-Einspeisungsgesetz (EEG) erfunden haben. Der Stromkunde bezahlt solidarisch dafür, dass neue Technologien im Bereich erneuerbarer Energien eingesetzt werden. Es ist ein Erfolgsmodell, welches Deutschland zu einem der wichtigsten Windkraftmärkte weltweit gemacht hat. Mit unserer installierten Leistung sind wir in Europa Spitze. Ohne das EEG gäbe es heute keine Multimegawattmaschinen für die Offshore-Windenergie aus Deutschland.&#8221;</em></p>
<h3>Photovoltaik-Förderung ökologisch und ökonomisch falsch</h3>
<p>Nicht zum ersten Mal nutzt Vahrenholt die Gelegenheit, gegen die aus seiner Sicht übertriebene Förderung des Photovoltaik-Stroms zu wettern: <em>&#8220;Aber auch das EEG setzt falsche Anreize, die uns alle sehr viel Geld kosten. Für die Förderung von Photovoltaik etwa bezahlt der deutsche Stromkunde zwei Milliarden Euro im Jahr &#8211; und das 20 Jahre lang. 40 Milliarden Euro werden so für Solarzellen auf Siliziumbasis verschwendet, die niemals in Deutschland wettbewerbsfähigen Strom produzieren werden. Auf diese Weise werden für die kommenden Jahrzehnte mit finanziellem Aufwand Strukturen etabliert, die uns beim Klimaschutz nicht voranbringen. Dieses Geld könnte wesentlich besser angelegt und ein Zigfaches an CO2-Einsparung geleistet werden.&#8221;</em></p>
<h3>Desertec vs. heimische Solarenergie</h3>
<p><em>&#8220;Wäre es nicht besser, dort in Photovoltaik oder solarthermische Kraftwerke zu investieren, wo die Sonne dreimal so häufig scheint und die Kosten für die Erzeugung somit nur ein Drittel betragen? Europäische Stromkunden wären sicher eher bereit, eine Anschubfinanzierung für das ambitionierte Desertec-Projekt zu leisten, das Sonnenstrom in Nordafrika erzeugen soll. Viel sinnvoller wäre es zudem, endlich Speichermöglichkeiten zu schaffen für den witterungsabhängigen Windstrom. Eine Möglichkeit bestünde darin, so schnell wie möglich eine große Flotte von Elektroautos auf die Straße zu bringen. Nachts könnten sie den Windstrom zu günstigen Preisen aufnehmen und speichern.&#8221;</em></p>
<h3>Der Konzernmutter ein wenig nach dem Mund geredet</h3>
<p>Etwas unwohl fühlt man sich als Leser, wenn der Vorstandsvorsitzende einer RWE-Tochter über die Rolle der Kernenergie referiert. Wo hört die sachliche Diskussion auf und wo fängt das Eigeninteresse an?! Den Bogen, den Vahrenholt zwischen Windkraft und Kernenergie spannt, kann man getrost als gewagt bezeichnen: <em>&#8220;Darüber hinaus war es klug von der Bundesregierung, die Kernenergie als Lastesel für die neuen Technologien zu entdecken. Eine Laufzeitverlängerung der von vielen so verhassten Atomkraftwerke setzt dafür Milliarden frei. Zudem sind Reaktoren wesentlich flexibler hoch und herunter zu fahren als die meisten anderen Kraftwerkstypen. Damit sind sie die ideale Ergänzung für die stark witterungsabhängigen Windkraftanlagen. Wer Kernkraftwerke abschaltet, gefährdet den Ausbau der Windenergie.&#8221;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>alpha ventus: erster deutscher Offshore-Windpark steht</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/alpha-ventus-erster-deutscher-offshore-windpark-steht/536</link>
		<comments>http://blog.strom-prinz.de/alpha-ventus-erster-deutscher-offshore-windpark-steht/536#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 16:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht. Die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage wurde in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_537" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/alpha_ventus.jpg"><img class="size-full wp-image-537 " title="alpha_ventus" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/12/alpha_ventus.jpg" alt="Offshore-Windpark alpha ventus" width="600" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Offshore-Windpark alpha ventus - Bild: Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastruktur GmbH &amp; Co. KG</p></div>
<p>Deutschlands erster Offshore-Windpark alpha ventus steht: Heute früh um 7.13 Uhr hat das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), die zwölfte und damit letzte Windkraftanlage erfolgreich in der deutschen Nordsee 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum errichtet.</p>
<h3>Sieben Monate Bauzeit</h3>
<p>Die reine Bauzeit für alle zwölf Windturbinen betrug sieben Monate. Damit ist alpha ventus zum jetzigen Zeitpunkt der erste Offshore-Windpark weltweit, in dem ein Dutzend Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse zum Einsatz kommen. Sechs Turbinen laufen bereits im Probebetrieb. Sie haben bislang rund 13 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Offshore-Windstrom in das deutsche Netz eingespeist. In den kommenden Wochen werden nun die weiteren sechs Windkraftanlagen schrittweise in Betrieb gehen. Die Investitionssumme, die EWE, E.ON und Vattenfall aufwenden, beträgt 250 Millionen Euro. Die Strommenge, die alpha ventus künftig im Vollbetrieb jährlich produzieren soll, entspricht dem <a href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von 50.000 Haushalten.<br />
„Die Errichtung von zwölf Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse in 45 Kilometer Entfernung von der Küste und bei Wassertiefen um 30 Meter ist ein echtes Stück Pionierarbeit und weltweit bislang einzigartig“, freut sich Gesamtprojektleiter Wilfried Hube (EWE).</p>
<div id="attachment_539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><a href="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/klein_0_MIB_Baufeld_11_0.jpg"><img class="size-full wp-image-539" title="klein_0_MIB_Baufeld_11_0" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/11/klein_0_MIB_Baufeld_11_0.jpg" alt="" width="550" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf den Windpark alpha ventus. Foto: DOTI 2009 / Matthias Ibeler</p></div>
<h3>&#8220;Lessons Learned&#8221;</h3>
<p>Das Projekt alpha ventus war für EWE, E.ON und Vattenfall ebenso wie für zahlreiche Auftragnehmer der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. Zwar lagen bereits Erfahrungen aus anderen Windprojekten vor, aber den Realitätstest über die Machbarkeit von Offshore-Windkraft in Deutschland erbrachten erst die rauen Bedingungen der Nordsee.  Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Errichtungsschiffen im Jahr 2008 wurden diese „lessons learned“ 2009 bei der Wahl des geeigneten Equipments direkt umgesetzt. Mit der Folge, dass alle zwölf Windturbinen in sieben Monaten errichtet werden konnten und das Projekt gut im Gesamt-Zeitplan liegt. Oliver Funk von Vattenfall und zugleich Geschäftsführer der DOTI hierzu: „Wir haben gelernt, dass die Errichtungsprozesse und die zum Einsatz kommende Logistik sehr gut aufeinander abgestimmt sein müssen, um erfolgreich bauen zu können. In diesem Punkt haben wir eine sehr steile Lernkurve durchlaufen.“</p>
<h3>25 Schiffe im Einsatz</h3>
<p>Im Sommer 2009 kamen auf der Baustelle von alpha ventus zu Spitzenzeiten rund 350 Personen sowie bis zu 25 verschiedene Schiffe gleichzeitig zum Einsatz. Darunter befanden sich drei nagelneue Hubinseln (Jack-up Barges), die quasi direkt von der Werft kommend ihren ersten Offshore-Einsatz bei alpha ventus hatten, sowie das größte Kranschiff der Welt, Thialf, das die Jacket-Fundamente für die REpower-Windturbinen in nur sechs Tagen in die Nordsee stellte.</p>
<p>Der Bau von alpha ventus war weitaus komplexer als dies bei bisherigen Offshore-Windparks, die alle außerhalb Deutschlands errichtet wurden, üblich ist. Grund dafür ist das Konzept, das alpha ventus zugrunde liegt: zwei Windturbinen-Typen deutscher Hersteller wurden auf zwei unterschiedlichen Fundament-Typen mit unterschiedlichen Errichtungskonzepten gebaut. „Letztlich kann man sagen, dass wir zwei Windparks errichtet haben“, sagt hierzu Ralf Lamsbach von E.ON in seiner Funktion als DOTI-Geschäftsführer. „Dafür steht bereits jetzt fest, dass uns der Bau wertvolle Erkenntnisse für weitere Offshore-Projekte liefern wird“, so Lamsbach weiter.</p>
<h3>Sechs Anlagen im Probebetrieb</h3>
<p>Während die zwölfte Windturbine nun errichtet wurde befinden sich unterdessen die ersten sechs Anlagen im Probebetrieb und liefern bereits Strom. Seit August dieses Jahres hat alpha ventus rund 13 Millionen Kilowattstunden Strom von der Nordsee erzeugt. Die weiteren sechs Turbinen werden jetzt nacheinander in Betrieb genommen. Auch hier geht das Projekt einen Weg, der bislang nicht unbedingt üblich ist: „alpha ventus macht keine Winterpause“, sagt Dr. Claus Burkhardt von EWE und ebenfalls DOTI-Geschäftsführer. „Wenn das Wetter es zulässt, gehen wir raus und schließen die Anlagen an &#8211; und wenn es sein muss, auch zu Weihnachten und Silvester“, so Burkhardt. Um die Erreichbarkeit von alpha ventus sicher zu stellen, haben in den ergangenen Wochen mehr als einhundert Techniker entsprechende Helikopter-Abseiltrainings in Cuxhaven absolviert. Sollte der Seeweg aufgrund von Schlechtwetter nicht zur Verfügung stehen, können die Techniker jetzt die Windkraftanlagen aus der Luft erreichen.</p>
<h3>Webcam</h3>
<p>Die weiter laufenden Arbeiten auf hoher See können auch im Internet verfolgt werden. Von der Forschungsplattform FINO1 aus zeigt eine Webcam direkt auf das Baufeld. Sie finden den Link auf die Webcam unter <a href="http://www.alpha-ventus.de/" target="_blank">www.alpha-ventus.de</a>.</p>
<p>Gemanagt wird das Projekt von einem rund 40-köpfigen Team aus Mitarbeitern der drei beteiligten Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall. Die gemeinsame Projektgesellschaft DOTI wurde im Juni 2006 gegründet. Bereits im September 2008 hat die DOTI mit der erfolgreichen Errichtung des Offshore-Umspannwerks die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der erzeugte Windstrom an Land transportiert werden kann. Dies geschieht mit Hilfe eines Seekabels, das das Umspannwerk mit dem deutschen Stromnetz verbindet und das ebenfalls bereits vergangenes Jahr durch die Transpower GmbH (ehemals E.ON Netz) gelegt wurde.</p>
<p>Quelle: alpha-ventus.de</p>
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		<title>Offshore-Windpark Rhyl Flats liefert ersten Strom</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/offshore-windpark-rhyl-flats-liefert-ersten-strom/147</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 22:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Offshore-Windpark]]></category>
		<category><![CDATA[Rhyl Flats]]></category>
		<category><![CDATA[RWE Innogy]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste von insgesamt 25 Windturbinen des Offshore-Windparks Rhyl Flats vor der walisischen Küste hat mit der Stromerzeugung begonnen. Bis zum Ende 2009 soll der Windpark vollständig errichtet und ans Stromnetz angeschlossen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-148 " title="windenergie" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/07/Fotolia_917412_XS-300x225.jpg" alt="Bild" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Fotolia</p></div>
<p>(RWE Innogy) -  Mit einer installierten Leistung von 90 Megawatt jährlich wird Rhyl Flats den <a title="Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch">Stromverbrauch</a> von rund 61.000 Haushalte in Großbritannien mit klimafreundlichem Strom decken können.</p>
<p>„Die erste Stromerzeugung von Rhyl Flats ist ein wichtiger Meilenstein und ein positives Signal für den Ausbau von erneuerbaren Energien und von Offshore-Windparks im Speziellen. Von solch einem Großprojekt profitiert nicht nur das Klima, sondern davon gehen auch wirtschaftliche Impulse für die Region und das Land aus,“ erklärte Kevin McCullough, COO von RWE Innogy.</p>
<h3>25 Turbinen per Seekabel angeschlossen</h3>
<p>Der Strom aus dem rund acht Kilometer vor der Küste liegenden Windpark Rhyl Flats wird über ein unter Wasser verlegtes Seekabel zu Küste transportiert. In einem Umspannwerk an Land wird der Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die restlichen 24 Turbinen sollen in den kommenden Wochen ans Netz angeschlossen werden, so dass der Offshore-Windpark nach jetzigem Planungsstand bis zum Jahresende vollständig betriebsbereit ist. Anfang April war mit der Installation der eigentlichen Turbinen begonnen worden. Parallel dazu startete auch die Verkabelung der Windenergieanlagen. Die Trafostation als auch die Hauptkabel an Land wurden bereits 2008 fertig gestellt.</p>
<h3>Innogy bei 7 Projekten beteiligt</h3>
<p>Nur wenige Kilometer vom Windpark Rhyl Flats entfernt, betreibt RWE Innogy bereits seit 2003 das Offshore-Windkraftwerk North Hoyle (60 MW). Ebenfalls vor Wales plant das Unternehmen den Windpark Gwynt y Môr, der mit mehreren hundert Megawatt installierter Leistung weltweit einer der größten seiner Art werden soll. Mit 50 Prozent ist RWE Innogy darüber hinaus an dem vor der ostenglischen Küste gelegenen Offshore-Windpark Greater Gabbard beteiligt. Nach Fertigstellung in 2011 soll dieses Windkraftwerk über insgesamt 500 MW verfügen. Auch vor der kontinentaleuropäischen Küste will RWE Innogy das Offshore-Windgeschäft weiter vorantreiben. So plant das Unternehmen in Deutschland 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Juist den Bau des rund 960 MW Windkraftwerks Innogy Nordsee 1 und in den Niederlanden soll vor der nordholländischen Küste der 300-MW-Offshore Windpark Tromp Binnen entstehen.</p>
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		<title>REpower liefert 30 Offshore-Turbinen an Vattenfall</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 22:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[REpower]]></category>
		<category><![CDATA[Vattenfall]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftanlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[REpower und Vattenfall unterzeichnen Vertrag über 150 Megawatt für Offshore-Windpark vor Britischen Inseln. Für REpower ist dies der bisher größte vereinbarte Vertrag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_143" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-143" title="Offshore-Windpark Ormonde" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/07/PM_20090715-300x279.jpg" alt="PM_20090715" width="300" height="279" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: Vattenfall</p></div>
<p>Hamburg/Stockholm (REpower) &#8211; Die REpower Systems AG und die schwedische Ormonde Energy Limited (OEL), eine Tochtergesellschaft von <a title="Vattenfall" href="http://www.strom-prinz.de/Stromanbieter/Vattenfall/">Vattenfall</a> AB, haben heute einen Vertrag über die Lieferung von 30 Offshore-Windenergieanlagen des Typs REpower 5M mit insgesamt 150 Megawatt Nennleistung abgeschlossen.</p>
<h3>Größter Vertrag bisher</h3>
<p>Für den Turbinenhersteller REpower ist dies der bisher größte vereinbarte Vertrag für ein Offshoreprojekt in Großbritannien. Die Anlagen sind für den Windpark „Ormonde“ bestimmt, der ab Anfang 2011 in ca. 35 km Entfernung zum Ort Barrow-in-Furness an der englischen Nordwestküste errichtet werden soll. 2007 erhielt die „Ormonde Offshore Wind Farm“ in der Irischen See die Genehmigung durch die britische Regierung. Die Wassertiefe an dem Standort variiert von 17 bis 30 Metern. Die insgesamt 30 REpower 5M-Maschinenhäuser und Naben sollen in REpowers Bremerhavener Offshore Fertigungs- und Logistikzentrum gefertigt und ab Ende 2010 ausgeliefert werden.</p>
<h3>Errichtung durch Vattenfall, Inbetriebnahme durch REpower</h3>
<p>Anschließend werden die Komponenten zur Schiffswerft Harland &amp; Wolff nach Belfast/Nordirland verbracht, Rotorblätter und Turmsegmente sollen ebenfalls nach Belfast transportiert werden. Dort soll eine Vormontage erfolgen. Geplant ist, die Turbinen anschließend mit einer Hubinsel auf See zu verschiffen, wo sie auf so genannten Jacket-Fundamenten (Gittermaststrukturen) installiert werden. Die Errichtung erfolgt durch Vattenfall bzw. durch von Vattenfall AB beauftragte Unternehmen; die Inbetriebnahme und die Überwachung der Testphase sollen wiederum durch REpower erfolgen. Für Service und Wartung des Windparks schloss Vattenfall AB mit REpower zudem einen Offshore-Servicevertrag mit einer Laufzeit von insgesamt fünf Jahren ab.</p>
<h3>Investition trotz Gegenwind</h3>
<p>David Hodkinson, Leiter UK Development bei Vattenfall Wind Power, ergänzt: „Vattenfall hat das Ormonde-Projekt im letzten Jahr erworben. Seitdem hatten wir einige Herausforderungen, wie den Wertverlust des britischen Pfunds und steigende Kosten, zu bewältigen. Dank der Ankündigung der britischen Regierung, die Unterstützung für Offshore-Windparks mit ähnlichen Schwierigkeiten zu überprüfen, konnte unser Projektteam jetzt diese bedeutende Investitionsentscheidung fällen. Wir sind sehr froh, mit REpower einen festen Vertrag über die Lieferung von Windenergieanlagen für dieses Projekt abgeschlossen zu haben.“</p>
<h3>Offshore-Champions-League</h3>
<p>Mit einer Nennleistung von fünf Megawatt und einem Rotordurchmesser von 126 Metern gehört die 5M zu den größten und leistungsfähigsten Windenergieanlagen der Welt. Der Rotor besteht aus drei Rotorblättern von je 61,5 Metern Länge und überstreicht die Fläche von zwei Fußballfeldern, das Maschinenhaus hat die Abmessungen eines Doppelhauses. REpower hat seit 2004 17 Anlagen dieses Typs onshore und offshore aufgestellt und wird in Kürze weitere sechs 5M an das deutsche Demonstrationsvorhaben alpha ventus liefern.</p>
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		<title>Keine neuen Kraftwerke für Elektroautos</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/keine-neuen-kraftwerke-fur-elektroautos/93</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 15:04:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Carport Solarstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenfuhrpark]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Tesla Model S]]></category>

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		<description><![CDATA["An den erneuerbaren Energien wird der Durchbruch des Elektroautos also nicht scheitern. Für das Elektroauto brauchen wir kein einziges neues Kohle- oder Kernkraftwerk" sagt Matthias Willenbacher, Chef der Juwi AG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-94" title="juwi-logo" src="http://blog.strom-prinz.de/wp-content/uploads/2009/04/juwi-lo.png" alt="juwi-logo" width="202" height="105" />Matthias Willenbacher ist Projektentwickler für Energie aus regenerativen Quellen bei der juwi Holding AG. Er ist überzeugt davon, dass man in Deutschland genügend Strom aus Wind und Sonne für den Abschied von Benzin und Diesel erzeugen kann. &#8220;Für das Elektroauto brauchen wir kein einziges neues Kohle- oder Kernkraftwerk&#8221;, sagt der 39-jährige Unternehmer. Gemeinsam mit seinem Partner Fred Jung hat er vor 13 Jahren die Juwi AG gegründet und plant, installiert und betreibt seitdem überall auf der Welt Solarfelder, Windparks sowie Biogas- und demnächst auch Wasserkraft- und Erdwärmeanlagen.</p>
<h3>Carport liefert Solarstrom</h3>
<p>Um sauberen Strom für saubere Autos zu erzeugen, hat Willenbachers Firma ein spezielles Carport entwickelt, dessen Dach vollständig mit Solarzellen bedeckt ist und damit pro Stellplatz genügend Strom für etwa 12.000 Pkw-Kilometer pro Jahr produziert. &#8220;Zwar muss man für einen Stellplatz gut 3000 Euro kalkulieren, doch kostet die Kilowattstunde dann unter dem Strich zwischen 30 und 40 Cent. Vergleicht man das mit dem Benzinpreis, ist der Umbau nach 50 bis 100 gesparten Tankfüllungen bezahlt&#8221;, sagt er.</p>
<h3>Energiemix Sonne &amp; Windkraft</h3>
<p>Die Lösung sieht Willenbacher in einer Kombination aus Solarstrom und Windkraft. &#8220;Demnächst errichten wir Anlagen, die 20 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr produzieren. Und das zu einem Preis von sechs bis neun Cent pro kWh.&#8221; Damit könnte man nach Willenbachers Kalkulation etwa 6.000 Autos für 15.000 Kilometer auftanken. &#8220;Wenn wir von einem hälftigen Mix zwischen Wind und Sonne ausgehen, kommt man mit einem Windrad schon auf 12.000 Fahrzeuge&#8221;, behauptet er. Um den gesamten Pkw-Bestand in Deutschland mit Strom zu versorgen, brauchte man 4.000 neue Windanlagen. &#8220;Für die von der Bundesregierung geforderte eine Million Elektroautos müssten bis 2020 nur gut 80 dieser Anlagen aufgestellt werden&#8221;, sagt der Experte.</p>
<p>&#8220;Selbst wenn so eine Anlage einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag kostet, ist das bei bereits 20 000 installierten Windrädern in Deutschland ein Klacks.&#8221; Zumal dafür ja noch ein Jahrzehnt Zeit bleibt. &#8220;An den erneuerbaren Energien wird der Durchbruch des Elektroautos also nicht scheitern&#8221;, sagt Willenbacher.</p>
<h3>Batterietechnik wird Schritt halten</h3>
<p>Auch an der technischen Entwicklung von Fahrzeugen und Batterien hat er keinen Zweifel: &#8220;Die ersten Handys waren groß wie Backsteine, und die Akkus reichten nur für wenige Stunden. Heute sind sie winzig klein und man telefoniert die ganze Woche, ohne zu laden. Warum sollte diese Entwicklung bei den Batterien fürs Autos anders sein?&#8221; &#8220;Die nächsten Jahre wird die Zahl der Fahrzeuge nur langsam steigen. Aber dann geht es Knall auf Fall&#8221;, sagt Willenbacher und zieht eine Parallele zu seiner Solarbranche: &#8220;Als ich vor zehn Jahren meine erste Fotovoltaikanlage aufs Dach geschraubt habe, kam die auf eine Leistung von einem Kilowatt. Zurzeit bauen wir mit dem Solarpark Lieberose bei Cottbus eine Anlage, die mit einer Leistung von 53.000 kW die zweitgrößte in der Welt wird. In ähnlichen Sprüngen werde sich auch der Markt für das Elektroauto entwickeln: heute ein paar Dutzend, in vier oder fünf Jahren ein paar Tausend. &#8220;Und in 20 Jahren fährt die ganze Welt elektrisch&#8221;, ist Willenbacher überzeugt. &#8220;Denn Benzin kann sich dann keiner mehr leisten.&#8221;</p>
<h3>Bereits 1 GW installiert</h3>
<p>Was mit Engagement und Erfindergeist alles möglich ist, beweist Willenbacher mit Juwi. Seit der Gründung hat das mittlerweile 500 Mitarbeiter große Unternehmen weltweit eine Kapazität von einem Gigawatt, also einer Millionen kW, installiert. Allein mit dem Strom dieser Wind-, Solar- und Biogasanlagen könnte man mehr 600 000 Autos betreiben. Und dass es ganz ohne fossile Energieträger geht, beweist Juwi mit der Firmenzentrale, die als energieeffizientestes Bürogebäude gilt. In dem Holzbau südlich von Mainz ist der <a title="Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch" target="_blank">Stromverbrauch </a>pro Quadratmeter zehnmal niedriger als in einem durchschnittlichen Verwaltungsblock. Willenbacher hofft auf Abertausende von Elektroautos, die in der Garage zu einem Heer von Stromspeichern werden könnten. &#8220;In der Regel steht ein Auto 23 Stunden am Tag still, in dieser Zeit könnten wir die Akkus als Puffer nutzen.&#8221;</p>
<h3>Eigener Fuhrpark noch konventionell</h3>
<p>&#8220;Hätte jedes Auto in Deutschland eine Batterie für einen Elektroantrieb, könnte man dort genügend Energie zwischenlagern, um alle Kraftwerke im Land für einen Tag abzuschalten.&#8221; Die Energiewirtschaft erzeugt derzeit gerade einmal 16 Prozent ihres Stroms aus regenerativen Quellen. Und die Autoindustrie ist vom serienmäßigen Stromer noch weit entfernt. Deshalb stehen auch unter den beiden großen, auf rund 60 Autos ausgelegten Solar-Carports vor der Juwi-Zentrale in Wörrstadt bislang fast ausschließlich konventionelle Fahrzeuge. Das soll sich aber bald ändern; Juwi will den rund 100 Autos großen Firmenfuhrpark auf Elektroautos umstellen. &#8220;Zwar würden wir das lieber heute als morgen tun&#8221;, sagt Willenbacher, &#8220;aber es gibt niemanden, der uns solche Autos verkaufen kann.&#8221; Aber spätestens bis 2011 will er seinen Fuhrpark umgestellt haben.</p>
<h3>Tesla Model S bereits bestellt</h3>
<p>Nur der Chef steht auch auf der Straße schon unter Strom. Seit vergangenem Herbst fährt er den ersten Tesla in Europa. Er hat gleich noch zehn weitere Elektro-Roadster bestellt. Er gehört mittlerweile zu den Großkunden der Amerikaner, weil er noch elf Exemplare der neuen Limousine geordert hat, mit der Tesla ab 2011 den Markt aufmischen will. Was er mit so vielen Stromautos anfangen will? &#8220;Die verschenken wir an gute Kunden und verdiente Mitarbeiter&#8221;, sagt Willenbacher. Auch das ist eine Möglichkeit, den sauberen Fuhrpark der Deutschen zu vergrößern.</p>
<p>Quelle: Welt.de</p>
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		<title>Repowering-Desaster: Das verschenkte Strom-Potenzial</title>
		<link>http://blog.strom-prinz.de/repowering-desaster-das-verschenkte-strom-potenzial/28</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Eemshaven]]></category>
		<category><![CDATA[Repowering]]></category>
		<category><![CDATA[Windkraftanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Windpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um Strom aus Windenergie geht, verfahren deutsche Kommunen und Bürgervereinigungen gerne nach dem Sankt-Florian-Prinzip: “Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an!“. Die beste Windkraftanlage ist die, die nicht vor der eigenen Haustüre steht. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn (Strom-Prinz.de) &#8211; Wenn es um <a title="Strom Vergleich" href="http://www.strom-prinz.de/"></a> aus Windenergie geht, verfahren deutsche Kommunen und Bürgervereinigungen gerne nach dem Sankt-Florian-Prinzip: “<em>Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an!</em>“. Die beste Windkraftanlage ist die, die nicht vor der eigenen Haustüre steht.</p>
<h3>Deutschland läßt sich abhängen</h3>
<p>Der Neubau von Windenergieanlagen geht in Deutschland tendenziell schon seit 2003 zurück. Mit 866 neuen Anlagen wurden in Deutschland 2008 sogar 17 Anlagen weniger aufgestellt als im Vorjahr. Die Branche ist beim Wachstum auf dem Niveau der späten 90er-Jahre angelangt, wie aus neuesten Zahlen des Deutschen Windenergie-Instituts hervorgeht. Zum Vergleich: Die USA installierten mit rund 9.000 MW über fünfmal mehr Leistung als Deutschland (1.445 MW) und behaupteten zum vierten Mal in Folge Platz 1 der weltweit wachstumsstärksten Windenergiemärkte. Bis 2010 werden die Vereinigten Staaten Deutschland als größten Energieerzeuger aus Wind überholen, wenn sie die Ausbaugeschwindigkeit beibehalten.</p>
<h3>Repowering</h3>
<p>Da im deutschen Binnenland neue Standorte kaum noch genehmigungsfähig sind, hofft die Windenergiebranche auf den Ersatz der Altanlagen. In Deutschland stehen rund 3.000 Windenergieanlagen der ersten Generation, die oft weniger als 400 kW an Leistung bringen. Beim sog. Repowering werden die alten Windmühlen gegen Modelle der neuesten Generation mit 3 MW und mehr ausgetauscht. Dieser Umstieg ist vergleichbar mit einem Wechsel von einem Mofa auf ein Motorrad. Ziel ist eine bessere Ausnutzung der verfügbaren Standorte, die Erhöhung der installierten Leistung bei gleichzeitiger Reduktion der Anzahl der Anlagen. Zudem laufen die neuen Turbinen mit einer niedrigen Drehzahl, das beruhigt das Landschaftsbild und vermindert die Geräuschentwicklung.</p>
<h3>Holländer und Dänen machen es vor</h3>
<p>Aktuell wird im im größten Windpark der Niederlande Repowering im großen Stil durchgeführt. Die 134 Anlagen des Windparks Eemshaven werden durch 52 Turbinen des deutschen Marktführers Enercon ausgetauscht. Der Effekt ist gigantisch: obwohl die Anlagenzahl fast gedrittelt wird, steigt die installierte Leistung nahezu um das Vierfache. Der jährliche Ertrag steigt von 80 auf 470 Millionen Kilowattstunden!<br />
Während in Dänemark – das heute schon 20 Prozent seines Strombedarfs aus Windenergie deckt – bereits das zweite groß angelegte Repowering-Programm läuft, spielt Repowering in Deutschland praktisch noch keine Rolle.</p>
<h3>Restriktive Regelungen</h3>
<p>Hindernisse für das Repowering alter Windkraftanlagen sind derzeit die rigiden Höhen- und Abstands-Empfehlungen insbesondere der Küstenländer. Beispiele:<br />
Niedersachsen: ein neues Windrad muss 1.000 Meter Abstand vom nächsten Wohngebäude einhalten; 1995 waren in der Regel nur 400-500 Meter erforderlich.<br />
Schleswig-Holstein: ab 100 Meter Gesamthöhe mindestens die 5-fache Anlagenhöhe vom nächsten Dorf entfernt, die 3,5-fache vom nächsten Haus.<br />
Mecklenburg-Vorpommern: Mindestabstand 800 Meter zum nächsten Haus und 1.000 Meter zur nächsten Siedlung.<br />
Höhenbegrenzungen sind von den Gemeinden abhängig, liegen aber in der Regel bei 100 Metern.</p>
<h3>Potenzialvernichter</h3>
<p>Die Höhenbegrenzung verhindert den Bau der Großanlagen der Multi-Megawatt-Klasse und mindert die Leistung einer Maschine. Erst in der Höhe herrschen die Windverhältnisse, die eine große Anlage braucht, um auf Touren zu kommen. Die Beeinträchtigungen durch Höhen- und Abstandslimits sind gewaltig, wie eine Studie der TU Berlin ergab. In einem untersuchten Windpark in Schleswig-Holstein würde Repowering die bestehende Leistung um das 4,3-fache steigern, obwohl anstatt wie bisher 13 nur mehr sechs große Windkraftanlagen zum Einsatz kämen. Abstands- und Höhenbegrenzungen lassen eine Steigerung der Effizienz jedoch nicht zu. Nach Einhaltung aller Regelungen lässt sich die Leistung nur um den Faktor 1,7 steigern.</p>
<h3>Verdreifachung möglich</h3>
<p>Nach der Statistik des Deutschen Windenergie Instituts (DEWI) können im durchschnittlichen Windjahr etwa 30 Mrd. kWh produziert werden. Bei einem optimierten Repowering ließe sich auf den gleichen Flächen etwa der dreifache Stromertrag – 90 Mrd. kWh bzw. über 15 Prozent des <a title="Stromverbrauch Deutschland" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/">Stromverbrauchs in Deutschland</a> – erzeugen. Bei Berücksichtigung der geltenden Abstandsregelungen und Höhenbegrenzungen könnte dagegen allenfalls eine Steigerung um 50 Prozent auf 45 Mrd. kWh erreicht werden. Durch Abstandsregelungen und Höhenbegrenzungen wird also ein Energiepotenzial von mindestens 45 Mrd. kWh verschenkt.</p>
<h3>Bundesregierung schuldlos</h3>
<p>Die Bundesregierung trifft am deutschen Repowering-Desaster keine Schuld. Die zum 1. Januar wirksame Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) sieht ausdrücklich einen Repowering-Bonus von 0,5 ct/kWh vor. Der schwarze Peter liegt hier eindeutig bei den Ministerien der Länder, die über ihre Abstands- und Höhenempfehlungen &#8211; an denen sich die Kommunen orientieren - ein effizientes Repowering verhindern. Aber selbst wenn hier die Empfehlungen gelockert würden, bliebe immer noch der Widerstand der Bürgervereinigungen. Hier greift hoffentlich das Argument der verminderten Anlagenzahl. Manchmal ist weniger wirklich mehr.</p>
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		<title>Landkreis Cochem-Zell nutzt zu 100% Ökostrom</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 12:41:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Landkreis Cochem-Zell deckt den Stromverbrauch seiner rund 65.000 Einwohner schon heute vollständig aus eigenen Erneuerbaren Energien. Langfristig soll im Landschaftsdreieck Eifel – Mosel – Hunsrück sogar ein “Null-Emissions-Landkreis” entstehen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn (Strom-Prinz.de) &#8211; Der Landkreis Cochem-Zell deckt den <a title="Stromverbrauch" href="http://www.strom-prinz.de/Stromverbrauch/">Stromverbrauch</a> seiner rund 65.000 Einwohner schon heute vollständig aus eigenen Erneuerbaren Energien. Langfristig soll im Landschaftsdreieck Eifel – Mosel – Hunsrück sogar ein &#8220;Null-Emissions-Landkreis&#8221; entstehen.</p>
<h3>Energiekommune März 2009</h3>
<p>Einmal im Monat zeichnet die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche Kommunen mit dem Titel “Energiekommune des Monats” aus. Im Monat März ging der Titel an den Landkreis Cochem-Zell. Als erster Landkreis in Rheinland-Pfalz produziert die Touristenregion am Unterlauf der Mosel mit jährlich rund 336 Mio. kWh mehr Strom als im Kreis Cochem-Zell verbraucht wird (335 Mio. kWh). So sorgt der Energiemix aus Wasserkraft, Windenergie, Biomasseun Photovoltaik sogar für einen Stromüberschuss.</p>
<h3>Null-Emissions-Landkreis</h3>
<p>Einstimmig hat der Kreistag in einer Sitzung das klare Ziel definiert: Cochem-Zell wird &#8220;Null-Emissionslandkreis&#8221;. Bis zum Jahr 2020 sollen bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen ausgeglichen und langfristig der vollständige Ausstoß kompensiert werden. Grundlage für den &#8220;Null-Emissions-Landkreis&#8221; ist das Konzept des Instituts für angewandtes Stromstoffmanagements am Umwelt-Campus Birkenfeld. Schon jetzt werden jährlich etwa 13.000 Tonnen CO2-Emissionen dank der Erneuerbaren Energien eingespart.</p>
<p>Die Mosel bringts</p>
<p>Mit etwa 66 Prozent steuern die drei Mosel-Wasserkraftwerke den größten Beitrag an der Ökostromerzeugung bei. Rund 33 Prozent der Stromerzeugung im Landkreis leisten 33 Windkraftanlagen und 12 Biomasseanlagen. Die Vielzahl der rund 300 Photovoltaikanlagen ergänzen das fehlende Prozent. Neben der Stromerzeugung nimmt die Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien im Landkreis weiter zu. Schon heute stammen 13 Prozent der Wärmeerzeugung aus Holzhackschnitzel- und Pelletsheizungen, Biogas-, Geothermie- und Solarthermieanlagen.<strong></strong></p>
<p>Zukunftsprojekte</p>
<p>Für die Zukunft sind weitere Projekt geplant: Bei der Windkraft sind 24 neue Windkraftanlagen bereits genehmigt uns teilweise schon in Betrieb. Im Biomassebereich werden eine Strohheizungsanlage zur Wärmeversorgung errichtet und zwei Bioenergiedörfer entwickelt. Ein weiterer Schritt ist die bessere Nutzung der Biogasanlagen-Abwärme. Dadurch wird Wirkungsgrad und Wirtschaftlichkeit verbessert.</p>
<p>Strom aus erneuerbaren Energien kann heute jeder deutsche Haushalt beziehen. Welcher Stromanbieter am jeweiligen Wohnort günstigen Ökostrom anbietet, kann in Sekundenschnelle mit einem Online Strompreisvergleich ermittelt werden.</p>
<p class="bodytext" style="margin: auto 0cm;">Quelle: <a href="http://www.strom-prinz.de">www.strom-prinz.de</a></p>
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